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Premiere im Jahr 1979

Gründung der Ettlinger Schlossfestspiele: Erst rollte der Ball, dann hob sich der Vorhang

Die Gründung der Schlossfestspiele Ettlingen begann mit einer ungewöhnlichen Begegnung. Durch viel Engagement wurden die Festspiele zu einem renommierten Freilichttheater, dessen Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus geht.
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Bevor sich der Vorhang der ersten Ettlinger Schlossfestspiele heben konnte, musste erst der Ball rollen: Am 23. August 1977 organisiert der Karlsruher Staatsschauspieler Kurt Müller-Graf (damals 64) den jährlichen „Kunst gegen Technik“-Kick beim Betriebsausflug des Badischen Staatstheaters. Weil dem in Rüppurr aufgewachsenen Müller-Graf die Stadt seit seiner Jugend durch sommerliche Besuche in bester Erinnerung geblieben ist, muss der Spielort Ettlingen sein.

Zur Vermittlung einer Spielfläche ruft er den damaligen Oberbürgermeister Erwin Vetter an. Dieser (damals 40) stellt sich prompt als Schiedsrichter zur Verfügung. „Eine Bombenstimmung“, erinnert sich Kurt Müller-Graf im Mai 2008 in der von ihm verfassten Gründungsgeschichte, „die sich noch steigerte, als wir von Dr. Vetter zum Abendbrot in die Stadthalle eingeladen wurden.“ Hier lernt man sich gegenseitig kennen und schätzen.

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