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Assistenzhunde als Frühwarnmittel

Labrador „Bond“ aus Malsch ist ein Bodyguard auf vier Pfoten

Wenn Assistenzhund Bond sein Frauchen am Bein kratzt, dann bedeutet das, dass sie leicht unterzuckert ist. Der zweijährige Labrador-Rüde ist ein Diabetiker-Warnhund. Seit 2007 werden solche Hunde in Deutschland ausgebildet.

Die Spürnase und seine Ausbilderin: Hundetrainerin Christine Durm mit ihrem Labrador „Bond“. Seit November 2019 darf er sich offiziell Diabetiker-Warnhund nennen. Foto: Julia Trauden

Dass „Bond“ für seinen Job gut geeignet ist, zeigte sich schon relativ früh in der Ausbildung. In einer Unterrichtsstunde, in dem neben seinem Frauchen auch eine Diabetikerin dabei war, wurde er plötzlich unruhig und begann, die Teilnehmer abzuschnuppern.

Bond hatte etwas gewittert. Seine feine Spürnase hatte registriert, dass es einem Menschen in diesem Raum nicht gut geht. Dass sich der Geruch von Atem und Schweiß geändert hatte.

Frauchen Christine Durm wusste die Zeichen zu deuten: „Ich habe zu der Teilnehmerin, die Diabetikerin ist, gesagt: Da stimmt was nicht.“ Und sie hatte Recht. Die Frau hatte Unterzucker, musste also etwas zu sich nehmen, um ihren Blutzuckerspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

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