Skip to main content

Ab 4. Dezember

Sternlesstadt mit Kunsthandwerk in Ettlingen - aber kein „Glühwein to go“

Es wird eine Adventszeit ohne Sternlesmarkt, aber mit einigen Kunsthandwerkerhütten und Süßwarenständen in der Innenstadt. Die Erwartungen der Betreiber sind gemischt, Bewirtung und Glühwein werden jetzt schon vermisst.

Lichtakzente und einige Weihnachtshütten: Das ist die Sternlesstadt in Ettlingen. Sie dauert vom 4. bis 23. Dezember, Bewirtung gibt es dort coronabedingt keine. Foto: Werner Bentz

Für Karl Traber aus Asperg bei Ludwigsburg ist die Sternlesstadt in Ettlingen das erste Event überhaupt in diesem Jahr. All die Monate zuvor waren sowohl sein historisches Karussell als auch sein Süßwarenstand „eingemottet“. Letztgenannten baut er jetzt auf dem Marktplatz auf und verkauft dort ab 4. Dezember gebrannte Mandeln, Lebkuchen, Schokoküsse, Magenbrot und andere Leckereien. Das Karussell, auf dem sonst bis zu 80 Kinder gleichzeitig ihre Runden drehen können, bleibt weiter unter Verschluss. Dafür sind die Coronaverordnungen verantwortlich, die darauf zielen, dass sich keine Menschenansammlungen bilden – weder drinnen noch draußen.

„Ich verstehe das zwar, bin aber trotzdem enttäuscht“, sagt Traber, der seit zwölf Jahren auf den Ettlinger Sternlesmarkt kommt und für den es keine Alternative war, 2020 „zu kneifen“. Er habe für 4.000 bis 5.000 Euro Waren eingekauft, von denen er hofft, sie auch wieder zu verkaufen. Wie das Kinderkarussell wird in diesem Advent die Kindereisenbahn, die im Stadtgarten rollen sollte, Opfer der Corona-Krise. Dafür stehen dort aber erstmals ein paar Weihnachtshütten mit Kunsthandwerk im Angebot.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang