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Fleischarme und gesunde Küche hat Konjunktur

Gesünder gekocht, aber auch gesündigt: Wie Corona unsere Ernährungsgewohnheiten verändert hat

Hat Corona die Ernährungsgewohnheiten der Menschen verändert? Laut einer Umfrage unter Ernährungsexperten und Verbrauchern wird in Corona-Zeiten häufiger selbst gekocht und regionale Produkte liegen voll im Trend. Manche haben aber auch „gesündigt”.

Gesunde Vielfalt an einem Rastatter Marktstand: Auch AOK-Ernährungsberaterin Beate Benning-Gross rät zu frischen, selbstzubereiteten Mahlzeiten mit viel buntem Gemüse. Foto: Ralf Joachim Kraft

Corona hat nicht nur das Leben auf den Kopf gestellt, sondern offenbar auch die Ernährungsgewohnheiten der Menschen ein Stück weit verändert. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest der „Ernährungsreport 2020“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die BNN machten mal die Probe aufs Exempel und fragten bei Ernährungsexperten, Lebensmittelhändlern und Verbrauchern nach. Dabei ergab sich ein recht uneinheitliches Bild.

DAK-Sprecher Helge Dickau betont, dass die Angebote der Krankenkasse zum Thema „gesunde Ernährung“ auch in Corona-Zeiten gut angenommen wurden. Die Rückmeldungen daraus zeigten: „Das Meal-Prepping, also das Vorkochen von Mahlzeiten, hat an Bedeutung gewonnen, ebenso das gemeinsame Kochen in der Familie. Die regionale und fleischarme Küche hat in Zeiten von Corona Konjunktur.“

Auch wie man schnell und preisbewusst, aber trotzdem gesund kocht, interessiere die Menschen sehr, sagt Dickau – und fügt hinzu: „Die Pandemie hat den Wunsch nach gesunder Ernährung und Nachhaltigkeit noch einmal gestärkt“.

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