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Keine Impfpflicht

Grippewellen im Herbst: So funktioniert die Influenza-Impfung

Das RKI empfiehlt die Grippeimpfung aktuell nur für Risikopatienten. Doch wie funktioniert eine Impfung und seit wann wird gegen Grippe geimpft? Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengefasst.

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise ist die Grippeimpfung in dieser Grippe-Saison noch wichtiger, betonen Ärzte. Foto: dpa

Die Corona-Pandemie ist das beherrschende Gesundheitsthema 2020. Doch neben der neuartigen Krankheit rückt aktuell eine andere wieder in den Fokus, die die Menschen in Deutschland bereits länger begleitet: die Grippe, im Fachjargon Influenza genannt. Viele sind verunsichert: Soll ich mich im Corona-Jahr 2020 gegen Grippe impfen lassen? Und wie lassen sich Grippe und Corona unterscheiden?

2018 starben in Baden-Württemberg laut Statistischem Landesamt 529 Menschen an der Grippe. Die Befürchtung ist klar: „Eine größere Grippewelle bei gleichzeitig hohen Covid-19-Fallzahlen könnte das Gesundheitssystem als Ganzes überlasten“, sagt Dietmar Forster, Bereichsleiter der Virologie und molekularen Mikrobiologie am Städtischen Klinikum Karlsruhe.

Dennoch empfiehlt die ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (Stiko) die Grippeimpfung vor allem für Risikogruppen, beispielsweise für Personen mit Vorerkrankungen, medizinisches Personal, Schwangere oder Senioren über 60 Jahren. Gerade bei letzten läge die Impfquote lediglich bei rund 35 Prozent, beklagt die Stiko.

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