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Der Wecker klingelt um 3 Uhr

Karlsruher Drohnen-Piloten retten Rehkitze, Hunde und sogar Menschen

50 Rehkitze konnte die „Drohnenrettung Karlsruhe“ im vergangenen Jahr vor dem Tod bewahren. Über das Jahr haben die Piloten auch vermisste Hunde und Menschen mit der Wärmebildkamera auffinden können.
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Roman Rossel und seine Drohne sind einsatzbereit. Anfang Mai beginnen für ihn und die anderen ehrenamtlichen Helfer der „Drohnenrettung Karlsruhe“ die vermutlich stressigsten Wochen des Jahres. Dann klingelt der Wecker täglich um 3 Uhr früh. Das Team macht sich in den frühen Morgenstunden auf, um Rehkitze vor dem sicheren Tod zu retten.

Mithilfe der Wärmebildkameras an den Drohnen können die Retter die Jungtiere auf Feldern ausfindig machen. „Bei Rehkitzen haben wir eine 100-Prozent-Quote, sie zu finden“, berichtet Rossel stolz.

„Die Technik ist so gut, dass wir aus 70 Metern Höhe sogar eine Maus auf der Wiese sehen können.“ Wenn die Rehkitze unbemerkt auf den Feldern liegen bleiben, fallen sie im Frühjahr oft großen Traktoren mit messerscharfem Mähwerk zum Opfer.

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