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Verzwickte Lage

Lärm vom Acker bei Durlach-Aue macht Wohnbauplanern Ärger

Wieder Probleme beim geplanten Wohngebiet Oberer Säuterich am östlichen Ende der Südtangente: Lärm aus angrenzendem Gemüseanbau wird Gutachten zufolge zum Knackpunkt. Zudem machen es neue Regeln noch schwieriger, den Verlust von viel Ackerboden und die Vertreibung geschützter Wechselkröten auszugleichen.

Verzögerung: Unerwartete Lärmprobleme durch angrenzende Landwirtschaft ergeben sich beim Baugebiet Oberer Säuterich am Ende der Südtangente bei Durlach-Aue. Foto: Jörg Donecker

Dicke Schneeflocken decken letzte Petersilienstengel am Rand des Feldwegs zu. Nur Fußgänger, Radfahrer und Landwirte dürfen die direkte Verbindung zwischen dem Festplatz Aue und der Karpatenstraße benutzen. Noch dominieren Gemüsebau und Naherholung zwischen Durlach-Aue und Wolfartsweier.

Die knapp 13 Hektar am Bogen der Straßenbahnlinie 2 zwischen den Haltestellen Schlesier und Steiermärker Straße sind allerdings nicht mehr lange Ackerland. Dort sollen fast 400 Wohnungen für etwa 800 Menschen, eine Kindertagesstätte und ein Seniorenpflegeheim mit 75 Plätzen entstehen.

Das Vorhaben wirft jetzt jedoch wieder erhebliche Probleme auf. Der Zeitplan kommt ins Rutschen. Ein Knackpunkt: Zu viel Lärm dringt in das geplante Wohngebiet. Zudem erweisen sich der Verlust von viel Ackerboden und die Vertreibung geschützter Amphibien als so gravierend, dass es schwer fällt, dies auszugleichen.

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