Skip to main content

Verbotenes Fahren auf Gehwegen

In der Fahrradstadt Karlsruhe gibt bei Konflikten zwischen Radlern und Fußgängern oft der Schwächere nach

Schrecksekunden, Aggressionen, Beinahe-Unfälle und echte Kollisionen: Es gibt ein Spannungsfeld zwischen Fußgängern und Radfahrern in Karlsruhe. Ist das der Preis dafür, in der ADFC-Bürgerumfrage als fahrradfreundlichste deutsche Stadt abzuschneiden?

Enge Räume: Die Wege von Fußgängern und Radfahrern kreuzen sich am Karl-Wilhelm-Platz zwischen Autos und Straßenbahnen. Foto: Jörg Donecker

Drogerieartikel und frische Brötchen gibt es unter den Arkaden auf der Ostseite der Karlstraße, nahe der Kreuzung mit der Mathystraße. Der Weg für die Fußgänger zwischen Betonstützen und Auslagen ist teils kaum breiter als ein Rollator.

Gegen Mittag sind permanent Menschen in beiden Richtungen unterwegs. Und doch steuert alle paar Minuten jemand ein Fahrrad in den Bogengang. Einige bleiben quasi in der Zahl der Passanten stecken und steigen ab, andere sitzen unbeirrt während der kompletten Passage im Sattel.

Haben Fußgänger Probleme mit Radfahrern, gibt vielleicht wie im Sprichwort der Klügere nach, sicher aber der Schwächere. Das sind in der Regel Menschen zu Fuß. Von Radlern an den Rand gedrängt fühlen sich auch Anwohner des Karl-Wilhelm-Platzes in der Oststadt.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang