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Analyse vorgestellt

In Karlsruhe fehlen mehr als 1.000 Kleingärten

Seit Beginn der Corona-Krise hat sich die Nachfrage nach Kleingarten-Parzellen in Karlsruhe verdreifacht. Schnell ins Grüne geht es für die meisten Bewerber aber wohl nicht. Weil mehr als 1.000 Kleingärten fehlen, sind Wartezeiten von mehreren Jahren keine Seltenheit.

Grünes Idyll: Die Kleingartenanlage Durlacher Allee besteht seit 1914. Mehr als 150 Parzellen verteilen sich auf den gut vier Hektar der ältesten Anlage der Stadt. In absehbarer Zeit könnte sich das Bild wandeln, das Gelände ist für die Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen vorgesehen. Foto: Jörg Donecker

Wenige Schritte vom Schlossgarten entfernt liegen die 35 Parzellen der Kleingartenanlage Mitte-Ost. Die Schlossgartenbahn fährt direkt durch die kleine Gartensiedlung. Jedes Jahr melden sich rund 40 Menschen, die gerne auch eine Parzelle bekommen würden – meist wechselt aber nur eine den Besitzer.

Die Anlage ist damit kein Einzelfall. Angebot und Nachfrage gehen bei Kleingärten weit auseinander. Das bestätigt der Kleingartenentwicklungsplan (KEP), über den am 29. September der Gemeinderat debattiert. Was in dem Papier keine Berücksichtigung findet: Seit Beginn der Corona-Krise ist das Interesse nochmal deutlich gestiegen.

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