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Probefahrt im City-Tunnel

Karlsruher Kombilösung: Der Stresstest bei der U-Strab steht bevor

Nach dem Wasserrohrbruch ist die Röhre trocken. Jetzt kann es mit der U-Strab in Karlsruhe ernst werden, denn der Stresstest für den unterirdischen Fahrbetrieb beginnt Ende April.

Der Bauzaun sperrt den Bahnsteig, wo die Bauarbeiten weiterlaufen, damit die Bahnen beim Stresstest fahren können. Foto: Kasig

Die ersten Bahnen rollen wieder im Tunnel. Mehrere Monate waren die Tests mit echten Straßenbahnen in der U-Strab ausgesetzt. In der Zwischenzeit wurden die durch einen Wasserrohrbruch im Sommer 2020 beschädigten Kabel in der Röhre unter der Kaiserstraße zwischen den Untergrundstationen „Europaplatz“ und „Lammstraße“ durch neue Leitungen ersetzt.

Nun kann der Probebetrieb mit Einzelfahrten beginnen. Schließlich will Karlsruhe sein Jahrhundert-Milliardenprojekt U-Strab am 12. Dezember endlich anrollen lassen. „Dabei wird die Zugsicherungstechnik geprüft“, erläutert Nicolas Lutterbach, Sprecher der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK).

Schließlich wird im Tunnel unter der Kaiserstraße nicht mehr wie im oberirdischen Straßenbahnnetz auf Sicht, sondern wie im Eisenbahnverkehr auf Signal gefahren. Neben der Signal- muss jetzt auch die Funktechnik in der Röhre funktionieren. Zudem laufe „die technische Abnahme durch Sachverständige“ auch bei den Brandmeldern und den Rolltreppen“, berichtet Lutterbach.

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