Skip to main content

Widerstand gegen die Polizei

Frau flieht nach Unfall: Ihr Freund leistet Widerstand bei Festnahme

Nachdem eine 28-Jährige einen Unfall verursacht hat, flüchtete sie vom Unfallort. Bei der Suche nach der Frau leistete ihr Freund Widerstand gegen die Polizei. Gegen beide Personen wird ermittelt.

Der 22-jährige Lebenspartner hat Widerstand bei der Suche nach der Unfallverursacherin geleistet. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Eine 28-Jährige hat am Samstagabend einen Verkehrsunfall auf der Nibelungenstraße verursacht. Daraufhin verließ sie unerlaubt den Unfallort. Bei der Suche nach der Frau leistete ihr Lebenspartner Widerstand, teilte die Polizei mit.

Gegen 20.30 Uhr fuhr ein 29-jähriger Pkw-Fahrer auf der Nibelungenstraße in Richtung Isoldestraße. Das Fahrzeug vor ihm hielt auf einmal und fuhr dann plötzlich rückwärts. Dabei fuhr es auf das Fahrzeug des 29-Jährigen auf.

Daraufhin stieg die 28-Jährige Unfallverursacherin aus, stieg dann aber aber mit dem Hinweis „hierfür keine Zeit zu haben“ wieder in ihr Fahrzeug und fuhr davon. Daraufhin alarmierte der 29-jährige Mann die Polizei.

Lebenspartner behindert Suche

Diese ermittelten ihre Wohnanschrift. Ihr 22-jähriger Lebenspartner öffnete die Tür. Auf die Frage, wo denn die Wohnungsinhaberin und vermutliche Fahrerin des unfallverursachenden Fahrzeugs sei, sagte er, dass sie in der Wohnung wäre. Er begleitete die Beamten zwar in die Wohnung, versuchte dann jedoch die Suche nach der Fahrerin zu verhindern. Er schien deutlich alkoholisiert, teilte die Polizei mit.

Weil der Mann die Amtshandlungen durch sein Verhalten erheblich störte nahmen die Beamten ihn fest. Dabei leistete er erheblichen Wiederstand. Es benötigte vier Beamte um ihn unter Kontrolle zu bringen. Schließlich konnte die Frau im Schlafzimmer versteckt aufgefunden und festgenommen werden.

Beiden Personen wurde auf dem Polizeirevier eine Blutprobe entnommen. Die Frau muss mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung rechnen. Ihr Partner wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

nach oben Zurück zum Seitenanfang