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Am Mittwochabend

Rund 250 Karlsruher demonstrierten gegen unmenschliche Verhältnisse auf Lesbos

Auch in Karlsruhe demonstrierten am Abend verschiedene Gruppen angesichts der dramatischen Situation auf Lesbos. Die Aktion „Seebrücke“ und weitere Organisationen aus dem linken Spektrum hatten zur Demo aufgerufen. Sie forderten die Aufnahme der Flüchtlinge.

Prominente Unterstützung: OB Frank Mentrup forderte in einer kurzen Ansprache die Aufnahme von Flüchtlingen und erklärte die ausdrückliche Bereitschaft der Stadt. Foto: Theo Westermann‘

Rund 250 Demonstranten kamen, weil dies mehr als erwartet waren, musste die Kundgebung von der Kaiserstraße umziehen auf den Kirchplatz St. Stephan.

Mehrere Redner kritisierten scharf die Flüchtlingspolitik der EU und Deutschlands und sahen eine Abschottung Europas. Unter den Demonstranten waren neben OB Frank Mentrup (SPD) und dem Grüne-Abgeordneten Alexander Salomon auch Stadträte, darunter die Fraktionsvorsitzenden Zoe Mayer (Grüne), Lüppo Cramer (Karlsruher Liste) oder Mathilde Göttel (Linke).

Die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria forderten verschiedene Gruppen bei einer Kundgebung am Mittwochabend auf dem Kirchplatz St. Stephan. Foto: Theo Westermann

OB Mentrup forderte die Aufnahme von Flüchtlingen

Karlsruhe hatte sich 2019 durch einen Mehrheitsbeschluss des Gemeinderats dem Städtebündnis „Sichere Häfen“ angeschlossen. OB Mentrup erklärte in seiner Ansprache die Bereitschaft Karlsruhes Flüchtlinge aufzunehmen. Es sei ein Skandal, dass seit Jahren die EU und Deutschland keine Lösung für die griechischen Inseln fänden. Ein „starkes Netzwerk der Städte“ sei bereit, Flüchtlinge aufzunehmen.

Auch die Stadträtinnen Zoe Mayer und Mathilde Göttel sprachen zu den Demonstranten. nannten die Verhältnisse auf Lesbos unmenschlich und forderten von Deutschland zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria. Auch OB-Kandidatin Vanessa Schulz (Die Partei) war unter den Rednerinnen.

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