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Großer Wandel für Karlsruhe

Stadtplaner von New York und Melbourne sollen Karlsruhe ein neues Gesicht geben

Wie soll Karlsruhe künftig aussehen und wie wird man sich dort fortbewegen? Zusammen mit Bürgern sollen Experten mit Weltruf jetzt Konzepte für die City der Zukunft entwickeln. Es geht um nicht weniger als die Neuaufteilung der Stadt unter den Verkehrsmitteln.

Neue Perspektive gefragt: Über eine attraktive Gestaltung einer autofreien Kreuzung von Karlstraße (links) und Kaiserstraße (rechts) am Europaplatz brüten jetzt Planer aus Dänemark mit Bürgern aus Baden. Foto: Jörg Donecker

Karlsruhe will sich stark verändern. Die U-Strab, Corona und die Klimakrise sind die Auslöser für einen absehbar großen Wandel zur ultimativen Fahrrad-City. Was wird sein? Naheliegend sind beispielsweise: Die Autos werden noch mehr ausgeschlossen, die nördliche Karlstraße wird zur Fußgängerzone. Der Strom der Durchradler wird auf Schnelltrassen über den neuen Boulevard Kriegsstraße gelenkt, sodass die dann schienenfreie Kaiserstraße und die Route Ludwigsplatz/Erbprinzenstraße als beruhigte Zonen für die Radler mit City-Ziel und für die Einkaufsbummler reserviert sind.

Es geht um nicht weniger als ein neues Gesicht für die Karlsruher Innenstadt. Ein dänisches Stadtplanungsbüro von Weltruf soll eine andere Mixtur der Nutzungen auf Plätzen und Straßen finden und die Mobilitätsverhältnisse neu ordnen. Gerade die weitere Machtverschiebung vom Auto zum Fahrrad und auf die eigenen zwei Füße gilt der Politik als Erfolgsrezept, um das City-Pflaster attraktiver zu machen.

Mit dem am Ende zwölfjährigen Stadtumbau per Kombilösung aus U-Strab und Autotunnel Kriegsstraße ist es Weihnachten 2021 ohnehin nicht vorbei. Das Pflastern der Fußgängerzone Kaiserstraße samt Europaplatz mit edlen Granitplatten wie auf dem Marktplatz schließt sich bis über die Mitte des Jahrzehnts an. Und nun wird mit dem städtischen Leitprojekt „Öffentlicher Raum und Mobilität der Innenstadt” (Örmi) noch ein drittes Großprojekt drauf gesattelt. Örmi soll alle Einzelprojekte bündeln und krönen.

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