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Gewinner und Verlierer in der virtuellen Welt

Teile der Karlsruher E-Sport- und Gaming-Szene profitieren in der Corona-Pandemie – andere leiden unter der Krise

In der Lockdown-Zeit standen viele Menschen vor der Frage: Was fange ich mit meiner freien Zeit an? In der virtuellen Welt des Online-Gamings ist zwar kein Mindestabstand gefordert, dennoch haben Karlsruher E-Sportler mit Problemen zu kämpfen. Spieleentwickler und Streamer profitieren dagegen bislang von der Krise.

Beliebter Zeitvertreib: Online-Spiele wie das Shooting-Spiel Fortnite wurden in der Zeit des Lockdows oft gespielt. Der Karlsruher Spieleentwickler Gameforge hat spürbar von der Krise profitiert, der E-Sport-Abteilung des KIT SC fiel es hingegen schwer, neue Mitglieder zu finden. Foto: imago images/Ritzau Scanpix

Die Corona-Krise und die damit verbundene Selbstisolation im Frühjahr hat auch Gewinner hervorgebracht. Der eine oder andere Klopapier- und Nudelhersteller dürfte, zumindest in Form eines kurzfristigen Umsatz-Hochs, profitiert haben. Große Versandhändler, die den Weg zum Supermarkt überflüssig machten, ebenso.

Und dann wollten die Leute ja auch noch unterhalten werden. Während Discos und Fitnessstudios geschlossen und die Kinoleinwände weiß blieben, bot die virtuelle Welt weiterhin vielerlei Möglichkeiten. Die Gaming-Szene dürfte deshalb also auch zu den Profiteuren des Lockdowns gehört haben. Oder?

E-Sport-Abteilung des KIT SC hat mit Problemen zu kämpfen

Steffen Schmidt, Experte für E-Sports am KIT und Leiter der E-Sport-Abteilung beim KIT SC, meint: Jein. Der professionelle E-Sport, bei dem Spieler bei organisierten Wettkämpfen in unterschiedlichen Videospielen gegeneinander antreten, hat laut Schmidt unter der Krise gelitten: „E-Sportler sind genauso betroffen wie Fußballer, auch sie mussten ihre Events in leeren Hallen austragen.“

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