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Verhandlung am Schöffengericht

Vergewaltigung am Staatstheater in Karlsruhe? Erinnerung des Angeklagten durch Alkohol getrübt

Ein Künstler des Badischen Staatstheaters muss sich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung verantworten. Er soll an einem jungen Statisten gegen dessen Willen den Oralverkehr vollzogen haben.

Vergewaltigungsprozess: Am Amtsgericht Karlsruhe muss sich ein Künstler des Badischen Staatstheaters wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe verantworten. Foto: Jörg Donecker

Körperlich ist der Mann eher ein Leichtgewicht, der Vorwurf, mit dem er sich konfrontiert sieht, wiegt indessen schwer: Vergewaltigung und sexuelle Belästigung – mutmaßlich begangen in den Räumen des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Dafür sieht die Rechtsprechung Haftstrafen von bis zu fünf Jahren vor.

Im Staatstheater hatte der Abend des 26. Januar 2019 beschwingt begonnen: Gerade war die Premiere der Oper „Elektra“ von Richard Strauss über die Bühne gegangen, man versammelte sich im Theaterfoyer, um die Produktion zu begießen.

Die Sause verlagerte sich alsbald in die Kantine des Hauses. Dort ging es feucht-fröhlich weiter. Es floss reichlich Bier und Hochprozentiges. Letzteres hatten die Statisten, wie oft bei solchen Anlässen, flaschenweise mitgebracht.

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