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Karlsruhe lässt sich Zeit mit Förderanträgen

Warum Karlsruher Schulen trotz Förderung noch keine Computer und Tablets bekommen haben

Seit einem Jahr sind Mittel aus dem Digitalpakt Schule bundesweit kaum abgerufen worden. Auch die Stadt Karlsruhe lässt sich Zeit mit der Antragstellung – und sieht darin kein Problem. Dagegen läuft die Auslieferung von digitalen Endgeräten aus dem Corona-bedingten Sofortausstattungsprogramm auf Hochtouren. Zum Schuljahresbeginn Mitte September wird es dennoch nicht klappen.

Digitales Klassenzimmer: Durch die Corona-Pandemie bleibt Fernunterricht auch im kommenden Schuljahr ein Thema. Die Auslieferung von Leihgeräten an Karlsruher Schulen wird allerdings noch einige Wochen dauern. Foto: Jörg Donecker

Ein gutes Jahr nach Beschluss des Digitalpakts Schule sind von den insgesamt fünf Milliarden Euro Fördergeld des Bundes für digitalen Unterricht nur 15,7 Millionen ausbezahlt worden. Grund sei unter anderem die Corona-Pandemie, wegen der sich die Bearbeitung der Anträge verzögere, hieß es Ende August aus dem Bundesbildungsministerium.

Andererseits läuft der Laptop-Einkauf aus dem Corona-Sonderausstattungsprogramm in Karlsruhe auf Hochtouren. Die zusätzliche Finanzspritze aufgrund der Corona-Pandemie sieht für Karlsruhe 3,4 Millionen Euro vor. „Für Karlsruher Schulen wurden bisher circa 5.060 iPads und 1.370 Notebooks/Windows-Tablets bestellt”, teilt das für die Verteilung zuständige Schul- und Sportamt (SuS) der Stadt Karlsruhe auf BNN-Anfrage mit.

Tablets aus Corona-Förderung sollen im Oktober kommen

Die Geräte für Fernunterricht und Hausaufgaben sollen an Schüler ausgeliehen werden, die kein eigenes Gerät besitzen. Zum Schuljahresbeginn Mitte September klappt das in Karlsruhe allerdings nicht.

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