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Busse als Schienenersatzverkehr

Vereiste Oberleitungen legen Straßenbahnen zwischen Leopoldshafen und Hochstetten lahm

Die Stadtbahnlinien S1 und S11 konnten am Mittwochmorgen nicht wie geplant fahren. Ein Spezialteam der AVG musste ausrücken, um die Oberleitungen zu enteisen.

Die Stadtbahnlinien S1 und S11 konnten am Mittwochmorgen wegen vereister Oberleitungen nicht uneingeschränkt fahren. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der Frost hat am Mittwochvormittag die Stadtbahnen der Linien S1 und S11 zwischen der Frankfurter Straße in Leopoldshafen und Hochstetten ausgebremst. Wie die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) mitteilt, waren Busse als Schienenersatzverkehr im Einsatz.

Wegen der Kombination aus Regen am späten Abend und der kalten Temperaturen in der Betriebspause sei in der Nacht die Oberleitung zwischen Leopoldshafen und Hochstetten zugefroren.

Ein solcher Turmtriebwagen musste eingesetzt werden, um die Oberleitungen vom Eis zu befreien. Foto: Michael Krauth

Daraufhin hätten bereits die ersten Züge am frühen Morgen nicht störungsfrei fahren können. Ein Oberleitungsteam der AVG war mit einem Turmtriebwagen vor Ort, um die Oberleitung zu erwärmen und das Eis zum Schmelzen zu bringen.

Busse als Schienenersatzverkehr

Bis dahin konnten Fahrgäste auf Busse umsteigen, die als Schienenersatzverkehr alle Halte zwischen der Frankfurter Straße und Hochstetten bedienen. Die Stadtbahnen wendeten bei der Frankfurter Straße.

Dort war der Startpunkt in Richtung Karlsruhe Zentrum, bis die Oberleitungen um 10.30 Uhr enteist waren.

Ein Einzelfall ist dieses Vorkommnis nicht: „Das passiert im Winter schon häufiger, wenn die Nässe auf den Oberleitungen gefriert“, informiert eine AVG-Sprecherin.

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