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Fußball

"Niveaulos": KSC-Präsident Wellenreuther kontert "Euro-Eddys" Kritik mit scharfen Worten

Heftiger Schlagabtausch beim Karlsruher SC: Edgar „Euro Eddie“ Schmitt hatte am Wochenende bei Sky gesagt, dass er von KSC-Präsident Ingo Wellenreuther inhaltlich und menschlich nichts halte. Wellenreuther konterte und bezeichnete Schmitts Äußerungen als "niveaulos".

Teilte bei Sky heftig aus: KSC-Legende Edgar "Euro-Eddy" Schmitt. Foto: GES

Edgar Schmitt, stadtbekannt als „Euro-Eddy“, schaltete am Sonntag bei Sky auf Angriff: „Das Schlimme beim KSC ist einfach, dass der Beirat und der Verwaltungsrat keine einzige Person hat, die Fußballkompetenz besitzt. Woher soll man es haben? Wir haben einen Präsidenten, der Politiker ist, der noch nie in der freien Wirtschaft gearbeitet hat“, klagte der im Herbst als Vize-Präsidentschaftskandidat gescheiterte Ex-Stürmer.

Jeder in Karlsruhe wisse, dass er, Schmitt, „inhaltlich von Präsident Wellenreuther nichts halte, menschlich genau so“. Schmitt war vor der Wahl als Mitstreiter des dann unterlegenen Wellenreuther-Herausforderers Martin Müller angetreten. Hinter Müller und Schmitt stehen KSC-Sponsoren, die CG Gruppe und die GEM Ingenieurgesellschaft. Das verleiht Schmitts Bereitschaft zur Schlammschlacht zusätzliche Schärfe.

Wer im Fußball nachtritt, kriegt eine Rote Karte
Ingo Wellenreuther zu "Euro-Eddys" Äußerungen

Wellenreuther konterte bei Sky: „Wer im Fußball nachtritt, kriegt eine Rote Karte. Ich muss ehrlich sagen, die klugen Sprüche, die wir jetzt von der Außenlinie hier hören, die haben wir bis Weihnachten von ihm nicht gehört.“

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KSC-Präsident erbost über "Brunnenvergifter

Was keiner brauche, seien „Brunnenvergifter, die den KSC schlecht machen, nur weil sie persönliche Niederlagen nicht verkraften und enttäuscht darüber sind. Das ist wirklich niveaulos“.

Er habe Schmitt „immer bewundert für sein Spiel damals gegen Valencia, das war Weltklasse. Aber, was er heute abliefert, ist sogar weniger als Kreisklasse.“

Karlsruhe KSC Präsident Ingo Wellenreuther. Foto: Hasan Bratic/dpa/Archivbild

Wellenreuther will Wagenburgmentalität

Der KSC schob sich durch das 1:1 gegen Osnabrück auf den Relegationsplatz vor. Zwölf Spieltage vor Saisonende muss er sich auf einen harten Abstiegskampf einrichten, der am Sonntag für ihn in Sandhausen weitergeht.

Wellenreuther griff nach der Pressekonferenz den Rat des Gästetrainers Daniel Thioune auf, der dem Mitaufsteiger empfahl, eine „Wagenburg“ zu bilden. „Als KSCler und Karlsruher müssen wir zusammenhalten und eine Wagenburgmentalität entwickeln, weil es jetzt für uns um alles geht“, sagte Wellenreuther.

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