Skip to main content

Zum Glück nur leicht verletzt

Junge Frau bei Gleisüberquerung in Walzbachtal-Wössingen von Zug erfasst

Am Donnerstagmorgen entging eine 20-jährige Frau nur knapp einem großen Unglück, berichtet die Bundespolizei in Karlsruhe.

Die Bundespolizei warnt vor dem Überqueren von Gleisen. (Symbolbild) Foto: Friso Gentsch/dpa

Eine junge Frau suchte am Bahnhof in Wössingen die Abkürzung über die Gleise und wurde von einem durchfahrenden Zug erfasst. Ungeachtet des herannahenden Zuges wollte die Frau vom Bahnsteig 1 aus in die Gleise gehen, um so den Nachbarbahnsteig zu erreichen.

Nachdem der Triebfahrzeugführer der S4 die Frau erkannt hatte, gab er einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Beamte des Polizeipräsidiums Karlsruhe trafen kurze Zeit später am Ort ein und stellten die leicht verletzte Frau am Bahnsteig fest. Bis auf Schürfwunden schien sie unverletzt zu sein. Zur weiteren Untersuchung brachte ein Rettungswagen die Frau dennoch in ein Krankenhaus.

Beim Queren der Gleise von Straßenbahn erfasst

Erste Ermittlungen ergaben, so die Bundespolizei weiter, dass der Zug zum Unfallzeitpunkt eine Geschwindigkeit von etwa 80 Kilometer pro Stunde hatte. Als sie befragt wurde, gab die Frau an, wie immer die Abkürzung über die Gleise gesucht zu haben. Ein Verhalten, dass sie in diesem Fall beinahe das Leben gekostet hätte, so die Bundespolizei, die wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Dieses Ereignis mit glücklichem Ausgang zeige exemplarisch, warum es verboten ist, Gleise außerhalb von zugelassenen Übergängen zu queren, informiert die Bundespolizei weiter. Dieses nicht seltene Beispiel zeige, dass es lebensgefährlich ist, die Gleise und den Zugverkehr zu unterschätzen.

Daher bittet die Bundespolizei immer wieder eindringlich darum, sich aus den Gleisen fernzuhalten: „Diese sind kein Spielplatz.“ Eltern sollten darauf achten, wo unter anderem ihre Kinder spielen und deutlich machen, welche Gefahren in der Nähe der Gleise bestehen. Moderne Züge näherten sich nahezu geräuschlos. Im belebten Alltag sei man zudem schnell abgelenkt. „Selbst wenn es viele Male gut geht, ist es der eine erfolglose Versuch nicht wert, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen“, warnen die Beamten.

nach oben Zurück zum Seitenanfang