Skip to main content

Forderung nach Verlängerung der Schutzwand

Rheinstettener wollen mehr Geld für Lärmschutz an der B36

Die neue sechs Meter hohe Lärmschutzwand für die Stadtmitte in Rheinstetten macht manchen der länger an der Bundesstraße 36 wohnenden Anwohner neidisch. Sie hätten gerne eine ähnlich gute Abschirmung von der Geräuschkulisse des vielbefahrenen mehrspurigen Fahrwegs.

Für viele ein gelungener Lärmschutz an der Stadtmitte: Die neue transparente Wand reduziert den von der Bundesstraße 36 ausgehenden Verkehrslärm beträchtlich. Zudem wird trotz einer Höhe von sechs Meter der Blick auf die Vorbergzone nicht verstellt. Foto: Werner Bentz

„So einen Lärmschutz hätten wir auch gerne.“ Eine ältere Forchheimerin deutet auf die neue sechs Meter hohe Wand zwischen Bundesstraße 36 und der Neuen Stadtmitte in Rheinstetten. Bei ihr in der Hauptstraße verursachten die Verkehrsgeräusche von der vielbefahrenen mehrspurigen Straße zwischen Karlsruhe und Rastatt rund um die Uhr einen unerträglichen Lärm, sagt sie. „Die Alteinwohner sind halt gegenüber den Hinzugezogenen Bürger zweiter Klasse.“

An einer anderen Stelle entlang der B36 ärgern sich Familien in der Merkurstraße über die „Breitseiten an Lärm“, die sie Tag und Nacht abbekommen. Statt mit einer Lärmschutzwand seien sie mit Flüsterasphalt „abgespeist“ worden. Für Dieter Brauch einem der dort betroffenen Bürger ist dort die Situation noch kritischer als oben in Teilbereichen der etwas in die Jahren gekommenen Lärmschutzwand im Bereich Forchheim: Dort seien zumindest die eigenen Häuser als zusätzlicher Schutz zwischen Lärmquelle und dem eigenen Garten, während unten an der Merkurstraße die Anordnung von Grundstück und Eigenheim umgekehrt sei.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang