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Das sind die sieben häufigsten Fehler im Erstellen einer Unternehmenswebsite

Wenn eine Homepage nicht den erhofften Erfolg bringt, liegt dies meist an Fehlern, die sich vermeiden und beheben lassen. Wer die typischen Fallstricke beim Erstellen einer Internetseite kennt, weiß, worauf zu achten ist, damit sich die gewünschten Kunden angesprochen fühlen und man gezielt in Kontakt kommt.

Wer seine gewünschte Zielgruppe kennt und seine Homepage inhaltlich auf deren Bedarf ausrichtet, hat mehr Erfolg. Foto: Zoran Zeremski

In die Erstellung einer Unternehmenswebsite fließt viel Mühe, Aufwand und Herzblut. Leider auch ab und zu ein paar Fehler, die vielleicht erst dann auffallen, wenn schon ein Schaden entstanden ist. So sind zum Beispiel potenzielle Leads entgangen oder Nutzer haben unzufrieden die Website gewechselt. Diese Fehler solltet man vermeiden beziehungsweise sofort anpacken, wenn sie sich eingeschlichen haben:

Das Smartphone wird vergessen

Also nicht Zuhause, sondern bei der Planung und Erstellung der Website. Wenn eine Website mobil nicht gut nutzbar ist, gehen meistens mehr als die Hälfte der Nutzer verloren. Die meisten Zugriffe passieren nämlich über das Smartphone. Man kann seine Website aber glücklicherweise auf die mobile Nutzbarkeit testen, mit einem Usability Testing.

Dass die meisten Zugriffe heutzutage per Smartphone stattfinden, sollte man beim Erstellen der Homepage stets mit beachten. Foto: tippapatt/Adobe Stock

Die Wortwahl passt nicht zur Suchintention

Man verwendest spezielle Fachbegriffe auf der Website oder im Shop und nicht die Begriffe, nach denen die Kund:innen suchen. Wenn man zum Beispiel einen „Sofatisch” anbietet, aber nach einem „Couchtisch” gesucht wird oder eine „Abdeckhaube” die als „Schutzhülle” gesucht wird, dann komm man an dieser Stelle schwer mit Suchenden zusammen.

Ob die Bezeichnungen, Keywords und die Suchintentionen von potenziellen Kund:innen zusammen passen, kann man durch einen SEO Audit feststellen.

Die Website ist für alle da

Das klingt natürlich erst einmal traumhaft und genau richtig, ist es aber leider nicht. Inhalte können nie allen gerecht werden - verschiedene Zielgruppen müssen individuell abgeholt werden. Hier funktionieren zum Beispiel unterschiedliche Bildsprache, Ansprache oder auch Anfragemöglichkeiten.

Je detaillierter Deine Persona definiert ist, umso mehr hilft sie weiter. In manchen Projekten werden sie beispielsweise auch illustriert, bekommen ausführliche Steckbriefe und Namen und werden in den Arbeitsalltag integriert. Hier sieht man Mark und Steffi im netzstrategen Büro in Karlsruhe. Foto: netzstrategen

Neue Kunden brauchen zum Beispiel viel mehr und ausführliche Informationen, als eine Person, die bereits einen Account in dem entsprechenden Shop erstellt hat und seit Jahren regelmäßig bestellt. Man kennt seine Zielgruppe vermutlich inzwischen sehr gut - daraus sollte man eine konkrete Persona erstellen und die Menschen direkt mit den entsprechenden Inhalten ansprechen.

„Der Aufzug ist außer Betrieb. Der Techniker ist informiert!”

Die Website sollte für jeden so gut wie möglich zugänglich sein - deswegen muss bei der Erstellung auch die Barrierefreiheit bedacht werden. Sonst schließt man ganz viele Leute aus - die das Angebot nicht nutzen können.

Dafür helfen schon kleine Schritte, wie die richtige Schriftgröße oder die passenden Farb-Kontraste für bessere Lesbarkeit der Inhalte. Wie barrierefrei die Website ist, kann man mit einem Accessibility Audit feststellen.

E-Mail-Marketing ist dem Unternehmen zu altbacken

Man hat zwar verschiedene Touchpoints mit den Kunden, aber ihre Kontaktdaten beziehungsweise Einwilligung für einen Newsletter nicht eingeholt. So verpasst man die Gelegenheit, aktiv mit ihnen in Kontakt zu treten und ist davon abhängig, dass sie freiwillig und zufällig auf der Website vorbeischauen.

Deswegen sollte man Kontaktmöglichkeiten und Anreize dafür bieten, dass man mit ihnen für sinnvolle Gründe in Kontakt treten kannst. Das kann zum Beispiel durch kostenlose Materialien passieren, die zum Download bereitstehen.

Niemand weiß von der Website

Man denkt, die eigene Website ist so gut, dass sie auf jeden Fall gefunden wird? Dafür gibt es leider zu viel Konkurrenz. Bei den meisten Suchbegriffen ist der Wettbewerb so groß, dass man nur einen kleinen Teil des Kuchens abbekommt.

Mit E-Mail-Marketing kann man seine Zielgruppe(n) direkt ansprechen und dem eigenen Anliegen eine persönliche Note zufügen. Im Postfach zu landen ist um einiges nahbarer, als mit einer neutralen Website zu kommunizieren. Foto: netzstrategen

Damit man in diesem Fall in der Suche sichtbar wird, muss man aktiv Werbung machen und sich im Performance Marketing austoben.

Man entscheidet wichtige Maßnahmen aus dem Bauch heraus

Viel Zeit und Aufwand fließen bereits in die digitalen Aktivitäten. Dabei nutzt man aber nicht alle spannenden Möglichkeiten, die digitales Marketing zu bieten hat. Mit richtig aufgesetztem und DSGVO-konformen Tracking und Datenanalyse kann man selbst sehen, was auf der Website wirklich los ist.

Aus diesen Zahlen lässt sich lernen und anschließend fundierte Entscheidungen treffen. All diese Punkte haben eine Sache gemeinsam: Jemand muss sich mit digitalen Marketingthemen auseinandersetzen, auf dem Laufenden bleiben und sie aktiv anpacken. Für den Einstieg gibt es kostenlose Lernmöglichkeiten, wie zum Beispiel Webinare. Außerdem gibt es für alle Punkte Spezialisten, die dabei gerne unterstützen.

Weitere Informationen

Workshops und Wissen aus der Praxis für bessere Websites und digitales Marketing gibt es bei der hallo.digital. Die Marketing Monsters unterstützen im Performance Marketing. Für alle anderen digitalen Themen stehen die netzstrategen zur Verfügung.

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