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Sorge vor Überschwemmungen

Stadt, Land, Fluss: Hochwassergefahr zwingt Kommunen im Kreis Karlsruhe zum Handeln

Wenn die Bäche zu reißenden Flüssen werden steigt die Angst. Auch einige Kommunen im Landkreis Karlsruhe zählen zu Überschwemmungsgebieten.

Die Wege standen unter Wasser: Erst im April 2020 trat der Rhein auf beiden Seiten, wie hier bei der Fähre Leimersheim, über die Ufer. Die Straße endete plötzlich im Nichts. Foto: Rake Hora

Beim Gang in den Keller plötzlich knietief im Wasser zu stehen, klingt wie ein Albtraum. Schlamm auf den Straßen, Zerstörung und reißende Bäche vor der Haustür folgen auf Hochwasser. „Die Menschen haben in solchen Situationen Angst um ihr Hab und Gut“, sagt Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff, der seine Stadt im Jahr 2013 unter Wasser erlebte. Um steigenden Pegeln und Starkregen sowie den darauffolgenden Überschwemmungen vorzubeugen, erarbeiten das Land Baden-Württemberg und die jeweiligen Kommunen Schutzkonzepte. Auf der Hochwassergefahrenkarte sind auch Gebiete im Landkreis Karlsruhe blau eingefärbt – und somit potenzielle Überschwemmungsgebiete.

Der Rhein tritt regelmäßig über die Ufer. Das Regierungspräsidium Karlsruhe modernisiert dort die Dämme. Zwischen Eggenstein-Leopoldshafen und Dettenheim entstehen 21 Kilometer neuer Damm. Fünf davon sind bereits zwischen 1997 und 2002 saniert worden.

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