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Der Abriss ist frei

Vorgaben für den Neubau des Landratsamtes Karlsruhe sorgen für Unmut

Die Vorgaben der Stadt Karlsruhe geraten bei der Kreistagssitzung in Kritik. Das Gremium sieht die Freiheit bei der Planung des neuen Landratsamtes enorm eingeschränkt. Der Landkreis geht in die Verhandlungen.

Der Ausblick sorgt für Diskussionen: Die Freude über den genehmigten Abriss des Landratsamtes Karlsruhe ist noch ganz frisch, schon liegen neue Steine im Weg zum Neubau. Die Stadt hält bislang an ihrer Sichtachse fest, das durchkreuzt die gestalterischen Pläne des Landkreises. Foto: Joerg Donecker

Das Landratsamt Karlsruhe ist nach zwei Jahren des Wartens zum Abriss frei, problemlos gestaltet sich der Weg zum Neubau aber noch immer nicht. Die Vorgaben der Stadt Karlsruhe standen beim jüngsten Kreistag schwer in der Kritik. Einen Streit wolle man sicher nicht, betont Landrat Christoph Schnaudigel. Allerdings sei man für den Architektenwettbewerb derzeit enorm eingeschränkt. Wenn das so bleibe, werde daraus lediglich ein besserer Fassaden-Wettbewerb ohne künstlerische Freiheit, so Schnaudigel.

Der Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg lehnte vor einer Woche den Antrag der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Stadtbild ab, der sich für den Erhalt des denkmalgeschützten Landratsamtes ausgesprochen hatte. Der Verein habe noch keine offizielle Antwort aus Stuttgart erhalten, teilt er in einem Schreiben mit. Die Mitglieder befürchten, dass mit der Freigabe zum Abriss massiv in das Stadtbild eingegriffen werde.

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