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Gesperrter Bahnübergang teilt Ort

Ende Oktober feiert Gondelsheim die Wiedervereinigung

Ein ganzer Ort, plötzlich zerschnitten: Seit Monaten sind Gondelsheim und der Brettener Ortsteil Diedelsheim wegen Bauarbeiten an der Bahntrasse geteilt. Bald ist die Zeit der Teilung vorbei - wie kamen die Anwohner damit zurecht?

Bewährte Lösung: Dass der Gondelsheimer Bahnübergang bei akutem Bedarf geöffnet werden konnte, hat die knifflige Situation laut Bürgermeister Markus Rupp merklich entspannt. Seit April ist der Übergang gesperrt. Ende Oktober sollen sich die Schranken für den Verkehr wieder öffnen. Foto: Ebert

Weniger schlimm als befürchtet - so lautet die vorläufige Bilanz zur Schließung der Bahnübergänge in Gondelsheim und Diedelsheim. Seit April sind dort die Übergänge für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Insbesondere für Gondelsheim hatte diese Maßnahme gravierende Folgen, denn sie teilte den Ort in zwei Teile. Und nur zu Fuß oder mit dem Rad kam man von der einen Seite zur anderen, ohne lange Umwege in Kauf zu nehmen. Trotz allem lief die Zeit der Sperrung einigermaßen erträglich ab, resümiert der Gondelsheimer Bürgermeister Markus Rupp. Corona-bedingt sei das Verkehrsaufkommen zumindest in den ersten Monaten nicht so hoch ausgefallen wie zu normalen Zeiten.

„Bewährt hat sich die Gondelsheimer Variante, den Bahnübergang nicht wie in Diedelsheim, Helmsheim und Heidelsheim total zu sperren, sondern für Fußgänger, Radfahrer sowie Familien mit Kinderwagen oder Senioren mit Rollstuhl oder Rollator offen zu halten“, bekundet Rupp. Aus diesem Grund sei die Fußgängerbrücke fast nicht benutzt worden. Und für Radfahrer sei die Brücke ohnehin aufgrund der unsinnigen Positionierung der Radrinne nur ein einziges Ärgernis gewesen.

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