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Schmetterlingsmücke ist in Bädern zu Hause

Diese Mücken sitzen in Waschbecken, Duschen und Kloschüsseln

Mit ihren dachförmig auf dem Rücken liegenden Flügeln erinnern die Schmetterlingsmücken an kleine Nachtfalter. In Brettener Wohnungen tauchen sie immer wieder auf.

Diese Mücke liebt die nass-warmen Orte: In beheizten Gebäuden können sich Schmetterlingsmücken das ganze Jahr über fortpflanzen. Foto: Gerhard Dittes

Meist sitzen Schmetterlingsmücken im Bad auf den Kacheln, Wänden, Tapeten oder Gardinen. Doch wo kommen sie her? Von den Bewohnern unbemerkt legen sie ihre Eier in die Abläufe von Waschbecken oder Abwasserrohren. Ihre schlanken Larven ernähren sich dort etwa zwei Wochen lang vom schleimigen Bakterienbelag.

Nach der Verpuppung schlüpfen dann die Fliegen. Im vergangenen Sommer hat die Hitze die Entwicklung beschleunigt und zum vermehrten Auftreten der Schmetterlingsmücken geführt. In beheizten Gebäuden können sich diese Insekten das ganze Jahr über fortpflanzen.

Schmetterlingsmücke kann Krankheiten übertragen

Bei Massenauftreten werden sie lästig, stechen können sie nicht. Da sie auch Krankheitserreger übertragen, müssen sie vor allem in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben bekämpft werden. Um diese Lästlinge los zu werden, genügt es, Abläufe von Waschbecken, Badewannen, Duschen und Toiletten regelmäßig gründlich zu reinigen.

Die Mückenart „Clogmia albipunctata“, die auch als Gully- oder Abortfliege bezeichnet wird, stammt aus Südeuropa und hat sich offensichtlich, bedingt durch den Klimawandel, seit über einem Jahrzehnt über ganz Europa verbreitet. In Deutschland gibt es etwa 100 verschiedene Arten.

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