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Ausblick auf Weihnachten

Viele Weihnachtsmärkte rund um Bretten stehen auf der Kippe

Mehrere Rathäuser wollen mit der Entscheidung über die Weihnachtsmärkte noch abwarten, Walzbachtal hat sich hingegen schon definitiv festgelegt.

Klein und beschaulich: Vor dem Sulzfelder Rathaus findet stets ein kleiner Christkindlesmarkt statt. Noch steht nicht fest, ob dieser am 2. Dezember starten kann oder nicht. Foto: Tom Rebel

Dieses Jahr stehen die Weihnachtsmärkte unter keinem guten Stern. Im Zeichen von Corona ringen Bürgermeister und Vereine quer durch das Verbreitungsgebiet der Brettener Nachrichten um die Entscheidung: Weihnachtsmarkt ja? Weihnachtsmarkt nein? Nur Walzbachtal hat sich schon definitiv festgelegt.

Unter den strengen Auflagen der Corona-Verordnung der Landesregierung könne der Weihnachtsmarkt in Jöhlingen nicht durchgeführt werden, entschied Bürgermeister Timur Özcan schon sehr frühzeitig. Die Aussteller wurden bereits über die Absage informiert.

Natürlich haben wir schon über die Durchführung nachgedacht.
Martin Wolff, OB von Bretten

Außer in Walzbachtal wurde bis jetzt nirgendwo eine endgültige Entscheidung getroffen. In Bretten sind die Überlegungen noch nicht abgeschlossen. „Natürlich haben wir schon über die Durchführung nachgedacht“, antwortet Oberbürgermeister Martin Wolff auf eine entsprechende Anfrage. Aber aufgrund der aktuellen Entwicklung gebe es noch keinen konkreten Beschluss, wann und wie der Weihnachtsmarkt möglicherweise stattfinden könne: „Wir warten momentan die weiteren Entwicklungen ab, bis wir in konkrete Planungen einsteigen.“

Ganz genau so beschreibt Pressesprecherin Barbara Lohner die Oberderdinger Position. Bis jetzt habe man sich noch nicht festgelegt. Weder im Rathaus selbst noch im Gemeinderat sei über den Markt gesprochen worden. Sie gehe aber davon aus, dass er – wenn überhaupt – unter coronaspezifischen Bedingungen der jeweils geltenden Landesverordnung organisiert werden wird.

Geringe Chancen für den Sulzfelder Weihnachtsmarkt

Eher gering werden dagegen im Augenblick die Chancen für den Weihnachtsmarkt im Sulzfelder Rathaus eingeschätzt. Da im Moment keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, sei die Wahrscheinlichkeit sehr gering, informiert Hauptamtsmitarbeiterin Diana Kraus. Dennoch sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden.

Mit dem wesentlich kleineren Christkindlesmarkt hat sie ein kleines Trostpflaster parat. Er nämlich werde nicht so problematisch eingeschätzt. Ob er am 2. Dezember stattfinden wird, liege letztendlich aber in den Händen des Landesverbandes der Schausteller, an den die Gemeinde die Organisation vergeben habe.

Unsicher ist man auch in Gondelsheim. Erst am Ende der Sommerferien werde es ein Gespräch mit dem Bürgermeister geben, bestätigt der derzeitige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gondelsheimer Vereine. Wesentlicher Diskussionspunkt werde sein, unter welchem Aufwand der Markt stattfinden könne. Als „Büchse der Pandora“ sieht Marc Bürker die Corona-Landesverordnung.

Nach Andrea Drackert, Mitarbeiterin des Hauptamtes Zaisenhausen, ist derzeit nicht geplant, den Weihnachtsmarkt in Zaisenhausen durchzuführen. Und wenn, dann nicht im selben großen Stil und nicht mit so viel Werbung wie in den vergangenen Jahren. Die Gemeinde wolle die weitere Entwicklung beobachten und habe sich schon aus der geplanten Weihnachtsmarktbroschüre des Kraichgau-Stromberg-Tourismus ausgeklinkt.

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