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Drei Fragen

Bruchsaler Oberbürgermeisterin: „Das Riesenrad bleibt vorerst stehen“

Die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick beantwortet drei Fragen zu den neuen Coronaverordnungen.

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick Foto: Stadt Bruchsal

Was bedeuten die neuen Coronaverordnungen in Bruchsal? Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick (Foto: Stadt Bruchsal) über die Umsetzung der Vorgaben.

Was hat die Stadtverwaltung am Wochenende in Sachen neuer Corona-Verordnungen gemacht?
Petzold-Schick

Unser Ordnungsamt hat Kontrollen zur Sperrzeiten-Verordnung gemacht und war ab 23 Uhr in verschiedenen Gaststätten unterwegs. Auch der öffentliche Raum insgesamt wurde beobachtet. Die Landesverordnung für weitere Regeln kam am Sonntagmittag.

Welche örtlichen Folgerungen und Entscheidungen haben Sie abgeleitet? Was ist zum Beispiel mit Spielplätzen, Parks und dem Riesenrad?
Petzold-Schick

Da es eine Landesverordnung ist, kann es keine örtlichen Besonderheiten geben. Das war das Ziel von Kanzlerin Merkel und der Länder, dass bundesweit einheitliche Regeln kommen. Information und Überwachung sind jetzt die kommunalen Aufgaben. Immerhin erfreulich ist, das s der Bildungsbegriff sehr weit gefasst wurde. Volkshochschule, Musik- und Kunstschule sowie die Stadtbibliothek dürfen unter Einhaltung von Hygienevorschriften geöffnet bleiben. Außerdem ist es für kleine Kinder und ihre Eltern weiterhin möglich, Spielplätze und Parks zu besuchen. Es gelten aber die Kontaktregeln. Für das Riesenrad hatten wir vor wenigen Tagen eine Verlängerung bis zum 15. November genehmigt. Ab Montag darf aber nicht mehr gefahren werden. Doch das Riesenrad bleibt vorerst stehen, das will auch der Betreiber. Und in der Stadt ist es ein optischer Anreiz.

Wie geht es mit dem öffentlichen Leben weiter? Wird die Stadt still?
Petzold-Schick

Ich appelliere an die Menschen, den Einzelhandel und die Gastronomie zu unterstützen. Gemeinsam und solidarisch. Wenn Freizeitmöglichkeiten und Vereinsleben ausfallen, hoffe ich, dass wir trotzdem in vielfältiger Weise in Kontakt bleiben, dass der Gesprächsfaden, über welches Medium auch immer, nicht abreißt. Wir sollten uns klar machen, dass wir uns jetzt beschränken in der Hoffnung, dass es mit weniger Einschränkungen weitergehen kann. U nsere Aktivitäten für Dezember planen wir verhalten weiter, mal sehen. Jetzt gilt es, im November gesund zu bleiben und andere dabei zu unterstützen.

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