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Unbekannter regionaler Investor

Heidelsheimer Real und Praktiker sind verkauft

Rätselraten in Heidelsheim: Wer hat das 15.000 Quadratmeter große Gelände an der B35 gekauft? Und vor allem: Wie geht es mit dem Markt weiter? Die Gerüchteküche brodelt.

Der Real-Markt in Heidelsheim: Ein unbekannter regionaler Investor hat das gesamte Gelände von einem Fonds gekauft. Foto: Martin Heintzen

Was passiert mit dem Real-Markt in Heidelsheim und dem leerstehenden Praktiker? Die Zukunft ist nach wie vor ungewiss, auch wenn ein Berliner Maklerbüro jetzt den Verkauf beider Gebäude und des gesamten Geländes meldet. Estama aus Berlin hatte den Verkauf für den bisherigen Besitzer organisiert und berichtet auf seiner Internetseite, dass ein regionaler Immobilieninvestor eingestiegen sei. Wer das genau ist, bleibt im Dunkeln. Auch in Heidelsheim rätselt man, wie Ortsvorsteher Uwe Freidinger berichtet. Der Verkauf wirft also mehr Fragen auf, als er Antworten gibt. Der Kaufpreis bleibt ebenso geheim, wie mögliche Entwicklungen des Geländes.

In der Meldung von Estama heißt es: „Die Immobilie besteht aus einem langfristig an „real,-“ vermieteten SB-Warenhaus, sowie einem leerstehenden ehemaligen Baumarkt. Das Objekt verfügt über eine Gesamtmietfläche von über 15.000 Quadratmeter, sowie circa 600 Pkw-Stellplätze und zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Erreichbarkeit über die Bundesstraße B35 aus.“

Mitarbeiter sind verunsichert

Das Gelände gehörte bisher einem Fonds, der wiederum viele einzelne Eigentümer hat. Seit der Zerschlagung der Real-Kette herrscht in Heidelsheim Unsicherheit. Die Mitarbeiter wissen noch immer nicht, wie es mit ihnen weitergeht oder ob sie von einer anderen Handelskette übernommen werden. (Die BNN berichteten.) Der Praktiker-Markt steht seit mehreren Jahren leer, zuletzt lebten 2015 Hunderte Flüchtlinge in einer eigens eingerichteten Gemeinschaftsunterkunft im leeren Baumarkt.

Interessant in der Meldung von Estama ist der folgende Satz: „Der Standort bietet verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten und wird zukünftig von der in der Planung befindlichen Nordumgehung um die Stadt Bruchsal profitieren.“ Noch ist allerdings völlig offen, wo eine solche Umgehung verläuft und ob dieser Standort dann auch wirklich davon profitieren würde.

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