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Pilotversuch in der Geothermie-Anlage

Kommt in der Zukunft das Lithium für unsere Batterien aus Bruchsal?

Statt Brasilien und Bolivien heißt es jetzt Bruchsal: Mit der Menge an Lithium aus Bruchsal könnte man jährlich 20.000 Autobatterien bauen. Noch ist das Zukunftsmusik. Aber bei der EnBW träumt man schon.

Wertvolles Wasser: Aus knapp drei Kilometer Tiefe kommt das Bruchsaler Wasser in der Geothermie-Anlage an die Oberfläche. Künftig will man ihm dort nicht nur die Wärme entziehen, sondern auch Lithium. Foto: Martin Heintzen

Lithium ist ein begehrter Stoff. Man benötigt ihn für Lithium-Ionen-Akkus in der Elektromobilität und in unseren Smartphones, für die Glas- und Keramik-Industrie – etwa für Ceran-Kochfelder – und für hitzebeständige Schmierstoffe. Er wird in Klimaanlagen eingesetzt, in der Pharmaindustrie und vielleicht irgendwann auch mal bei der Kernfusion.

Wie attraktiv wäre es dann, wenn man den Stoff künftig nicht aus Brasilien oder Bolivien importieren müsste, sondern in Bruchsal fördern könnte? Klingt gewagt? Ist es auch, aber nicht unrealistisch. Quasi nebenbei könnte man das Alkalimetall aus dem Wasser der dortigen Geothermie-Anlage ziehen. Das ist natürlich stark untertrieben: nebenbei.

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