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Bürgermeisterwahl in Oberhausen-Rheinhausen

Manuel Scholl will neuer Rathaus-Chef in Oberhausen-Rheinhausen werden

Das Bewerberfeld wächst: Es gibt einen dritten Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl von Oberhausen-Rheinhausen. Manuel Scholl arbeitet schon im Rathaus der Gemeinde.

Zukunftspläne: Manuel Scholl will Bürgermeister von Oberhausen-Rheinhausen werden. Er möchte die Gemeinde weiterentwicklen und das Rathaus personell schlagkräftig aufstellen. Foto: Björn Vilcens

Mit Manuel Scholl gibt es nun drei Bewerber um den Bürgermeisterposten in Oberhausen-Rheinhausen. Scholl ist 41 Jahre alt, kommt aus Oberhausen und arbeitet in der Verwaltung der Gemeinde als Teamleiter Finanzen. Am Donnerstag hat er seine Bewerbung abgegeben. „Ich möchte mich für meine Heimatgemeinde einsetzen, dort muss es Veränderungen geben“, sagt Scholl gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten.

Mit seinem Team bereite er aktuell den Wahlkampf vor. „Ich freue mich darauf, in den kommenden Wochen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger von Oberhausen und Rheinhausen persönlich kennenzulernen und mit ihnen in einen angeregten Dialog über die Weiterentwicklung unserer Heimatgemeinde zu treten“, teilt er mit.

Verbesserung von Personalsituation im Rathaus

Scholl ist Nachfolger von Kämmerer Josef Maier. Seit 2019 hat er diese Funktion, schon seit 2017 arbeitet er in seiner Heimatgemeinde. Davor war er in der Mannheimer Stadtkämmerei tätig. Der 41-Jährige hat 2004 ein duales Studium mit Schwerpunkt Öffentliche Wirtschaft abgeschlossen. Er ist in Oberhausen aufgewachsen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Auch auf einer Homepage will er bald über seine Ziele informieren. Wichtig sei ihm die innerörtliche Entwicklung, etwa bei der Infrastruktur, zudem die Digitalisierung sowie Angebote für Kinder und Senioren. „Für mich ist das ein Gesamtpaket, eine mittel- bis langfristige Entwicklung, die geplant werden muss und wo man dran bleibt“, sagt er. Dafür seien auch Veränderungen im Rathaus notwendig. „Dort gab es eine hohe Personalfluktuation. Da müssen wir uns neu aufstellen, um eine schlagkräftige Truppe sein zu können.“

Unabhängige Kandidatur ohne Unterstützung der SPD

Scholl ist Mitglied der SPD und war bis 2017 Vorsitzender des Ortsvereins. Jetzt präsentiert er sich als unabhängiger Kandidat, der auch nicht von seiner Partei unterstützt wird. „Als Bürgermeister sollte man neutral sein. Man muss alle im Blick haben, die Sache steht im Vordergrund. Das ist mein Credo.“ Aus seinem Umfeld sei er bestärkt worden, sich um den Bürgermeisterposten zu bewerben.

„Die individuellen Wünsche und Probleme, wie auch die traditionellen Besonderheiten, gilt es zu berücksichtigen, ohne dabei die Erfordernisse der Gesamtgemeinde aus den Augen zu verlieren. Dieses Ziel werde ich mit Herzblut und Engagement verfolgen“, schreibt Scholl zudem in einer Mitteilung. Er kenne die Bedürfnisse der Teilorte

Dirk Vogel und Britta Körner gehören zum Bewerberkreis

Neben Scholl haben bereits Dirk Vogel, Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Personal in der Gemeinde Bad Schönborn, und Tierärztin Britta Körner ihre Bewerbungen abgegeben. Damit kommen bislang alle Bewerber aus Oberhausen-Rheinhausen. Bis zum 18. Oktober läuft dort noch die Bewerbungsfrist. Erster Wahlgang ist am 14. November, ein möglicher zweiter am 12. Dezember. Amtsinhaber Martin Büchner tritt nach 24 Jahren nicht mehr an, er sitzt für die Freien Wähler im Kreistag.

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