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Padel-Tennis

Drei Padel-Käfige stehen jetzt auch in Weiher

Mehr als 300 Sportbegeisterte kommen zur Eröffnung der Padel-Anlage mit Bundesligaspielern nach Weiher.

Padel auf höchsten Niveau: Der 20-jährige Bundesligaspieler Rafael Andrasy (links) sowie der Deutsche Meister und Nationalspieler Christian Böhnke spielten im Sportpark in Weiher. Foto: Kurt Klumpp

Das war eine Punktlandung. Noch zwei Minuten vor der Eröffnung der drei Outdoor-Padel-Courts im Gärtner-Sportpark in Weiher drehten spanische Facharbeiter die letzten Schrauben fest. Und mehrere Helfer fegten feinen Sand über den Kunstrasen.

Und kaum war das Werkzeug weggeräumt, kamen auch schon die ersten Interessenten, die die neue, dem Tennis ähnliche Sportart ausprobieren wollten. Am Ende waren es mehr als 300 Sportbegeisterte, die sich am Samstag an dem schnellen Rückhandspiel begeistern konnten.

Sehr zur Freude von Sportpark-Geschäftsführer Jürgen Gärtner. Die Idee zum Bau der Anlage hatte er bei einem Padel-Match mit seinem Sohn Manfred. „Wir waren danach so begeistert, dass der Entschluss reifte, solche Käfige auch in Weiher zu bauen“, blickt Gärtner zurück.

Nur vier Wochen wurde gebaut

Nach knapp vierwöchiger Bauzeit der Firma Padello GmbH konnte am Samstag die zwischen Grötzingen und Heidelberg einzige Padel-Anlage mit einer zünftigen Party eingeweiht werden. Spanische Paella und DJ-Musik gehörten ebenso dazu wie freies Spielen sowie ein hochklassiges Match mit vier der besten deutschen Padelspieler, die allesamt in der Bundesliga im Einsatz sind.

Der 24-jährige Nationalspieler und Deutsche Meister Christian Böhnke, der ebenso wie der Waghäuseler Christian Vogt Mitinhaber der Firma Padello ist, spielte an der Seite des erst 20-jährigen Rafael Andrasy, der in der Bundesliga für die Wormser Pfrimmpark-Arena aufschlägt.

Ihre am Ende siegreichen Gegner waren der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Fabian Schmidt, vom STC Padel Geretsried und der frühere Tennisprofi Patrick Mayer vom Idsteiner TC.

Von der Faszination des schnellen Spiels mit speziellen Schlägern in dem zehn auf 20 Meter großen Käfig konnten sich die zahlreichen Besucher überzeugen. „Wer ein Talent für Ballsportarten wie Fußball oder Handball hat, kann Padel-Tennis bereits nach drei Stunden gekonnt spielen“, meinte Jürgen Gärtner. „Beim Tennis braucht man oft drei Jahre.“

Padel-Sport steckt in Deutschland noch in der Kinderstube

Dabei steckt der Padel-Sport in Deutschland noch in den Kinderstuben. Bundesweit gibt es derzeit nur etwa 100 Anlagen.

„In Spanien spielen bereits sieben Millionen Menschen. Dort ist Padel hinter Fußball die zweitpopulärste Sportart und hat längst schon das Tennisspiel überholt“, weiß der Sportpark-Chef. Mit dem Bau der Padel-Anlage hat sich die Familie Gärtner erneut als regionaler Sportpionier erwiesen.

Schon 1966 wurde in Weiher der erste Tennisplatz gebaut und drei Jahre später die damals einzige Tennishalle zwischen Karlsruhe und Heidelberg. Bereits 1976 gab es dort mit 15 Frei- und vier Hallenplätzen eine der größten Tennisanlagen in Süddeutschland.

Mit den drei Outdoor-Padel-Courts hat die Sportpark GmbH am vergangenen Samstag wieder ein neues Kapitel aufgeschlagen, wobei eine Mitgliedschaft nicht notwendig sein wird. Unter (0 72 51) 66 12 kann jeder ein Court buchen.

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