Blumen und Kerzen am Tatort
Nach den tödlichen Schüsse in Rot am See auf 6 Menschen liegen Blumen und Kerzen vor dem Tatort. | Foto: Tom Weller/dpa

Mutter arbeitete in Achern

Lehrerin von Sasbacher Montessori-Schule starb bei Bluttat in Rot am See

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Bei der Bluttat in Rot am See ist auch eine Lehrerin der Integrativen Montessori-Schule in Sasbach getötet worden. Das gab die Schule jetzt auf Anfrage unserer Zeitung bekannt. Es handelt sich um die Halbschwester des mutmaßlichen Todesschützen und um die Tochter seiner 56-jährigen Mutter. Diese hatte am Klinikum in Achern gearbeitet.

Wie ausführlich berichtet, starben am Freitag bei den Schüssen in Rot am See sechs Menschen. Bei den Getöteten soll es sich um den 65 Jahre alten Vater und die 56-jährige Mutter des mutmaßlichen Schützen, dessen 36 Jahre alte Halbschwester und ihren Bruder sowie einen 69-jährigen Mann und eine 62 Jahre alte Frau handeln.

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Insgesamt wohnten drei der Opfer in Lahr

Außerdem wurden zwei Menschen schwer verletzt. Drei der Opfer wohnten in Lahr. Dem 26-jährigen Beschuldigten wird unter anderem sechsfacher Mord und zweifacher versuchter Mord vorgeworfen.

Die Nachricht von dem unfassbaren Geschehen in Rot am See hat auch im Raum Achern Trauer und Bestürzung ausgelöst – nicht nur im Acherner Klinikum, sondern – wie jetzt bekannt wurden – auch in der Montessori-Schule in Sasbach.

Wir können es noch nicht begreifen.

Katja Markewitz (Integrative Montessori-Schule Sasbach)

„Wir sind tief erschüttert über den Tod unserer Kollegin und Lehrerin. Wir können es noch nicht begreifen“, sagte Katja Markewitz im Auftrag der Schulleitung. Die getötete Lehrerin sei sowohl als Kollegin als auch als Lehrerin sehr beliebt gewesen.

Psychologen betreuen Schulfamilie

Die Schüler und Schülerinnen und auch das Team würden von einem Seelsorger und von Psychologen betreut.

Für die Opfer der Familientragödie vom vergangenen Freitag wird es am kommenden Samstag um 13.30 Uhr im „Forum“ in Rot am See eine Trauerfeier geben.