Den Fassanstich zu Klängen des Musikvereins Ettlingen übernahm Bürgermeister Moritz Heidecker (Mitte mit Bierkrug), sodann floss kräftig Freibier.
Den Fassanstich zu Klängen des Musikvereins Ettlingen übernahm Bürgermeister Moritz Heidecker (Mitte mit Bierkrug), sodann floss kräftig Freibier. | Foto: Werner Bentz

Fassanstich auf dem Marktplatz

Ettlinger Marktfest eröffnet: Die Massen drängt´s zum Freibier

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Ein Schlag des Bürgermeisters auf den Zapfhahn des 40 Liter Fasses genügte, und das Freibier (spendiert von Hoepfner) floss in Strömen. So geschehen am Freitagabend, als erstmals Moritz Heidecker das nunmehr 39. Marktfest in der Altstadt eröffnete. Ihm zur Seite stand der aus Epernay angereiste Bürgermeister-Stellvertreter Remy Grand, der ebenfalls fleißig an die zahlreichen Zuschauer ausschenkte.

Heidecker pries das „Kaiserwetter“, lobte das Engagement der vielen Vereine für ein Event, das aus „unserem Kalender nicht mehr wegzudenken ist“ und dankte den Sponsoren, wobei er kurzerhand die „Sparkasse Ettlingen“ wiederauferstehen ließ. Den ganzen Freitag über war die Innenstadt noch von Aufbauarbeiten fleißiger Helfer aus den Vereinen und engagierter Gastronomen geprägt. Da wurden Zelte hochgezogen, Bänke aufgeschlagen, Tische dekoriert, Speise- und Getränkekarten ausgelegt und letzte Inspektionen in den mobilen Küchen gemacht. Passt alles? Funktioniert alles? Fehlt noch was? Quartier bezogen zudem Ettlingens Partnerstädte auf der Europäischen Meile im Schlosshof.

Rock, Pop, Salsa und mehr

Während in den Hütten von Gatschina, Middelkerke und Clevedon schon Flüssiges und Festes vor dem offiziellen Start verkauft wurde, blieben die Rollos am Champagner-Stand von Epernay zum Leidwesen vieler Freunde des Prickelwasser so lange zu, bis alles Offizielle auf dem Marktplatz erledigt war. Dann aber ging‘s richtig ab, genauso wie auf den verschiedenen Plätzen in der Innenstadt mit den kleineren und größeren Bühnen. Dort gab‘s Beschallung aller Art und Güte – sei‘s mit Rock und Pop, sei‘s mit Salsa oder eher leiseren Tönen.

Der Champagnerstand im Schlosshof der Partnerstadt Epernay wird gut angenommen.
Der Champagnerstand im Schlosshof der Partnerstadt Epernay wird gut angenommen. | Foto: Bentz

Markfest geht bis Sonntag

Das Marktfest dauert noch bis zum Sonntag, 19 Uhr. Es wird ergänzt um einen Kunsthandwerkermarkt in der Schlossgartenhalle und auf dem Kurt-Müller-Graf-Platz, den mehr als 60 kreative Köpfe bestücken. Am Sonntag präsentieren sich 24 soziale Einrichtungen und Organisationen auf der „Meile des Ehrenamtes“ in der Leopoldstraße. Und natürlich ist an Kinderprogramm an den unterschiedlichsten Ecken gedacht.

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