Lichterglanz vor historischer Kulisse: Der Ettlinger Sternlesmarkt lädt zum Bummel in der Altstadt ein. 40 Buden sind noch bis 29. Dezember geöffnet.
Lichterglanz vor historischer Kulisse: Der Ettlinger Sternlesmarkt lädt zum Bummel in der Altstadt ein. 40 Buden sind noch bis 29. Dezember geöffnet. | Foto: Werner Bentz

Weihnachtliche Altstadt

40 Buden warten auf Besucher: Ettlinger Sternlesmarkt ist eröffnet

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Der Startschuss ist gefallen: Mit Kindergesang wurde am Donnerstagmittag der Weihnachtsmarkt in der Ettlinger Altstadt eröffnet. 40 Buden laden dort ab sofort zum Schlemmen und Stöbern ein. Auf zwei Bühnen wird ein buntes Musikprogramm geboten – von klassischen Weihnachtsliedern über Jazz bis hin zu rockigen Klängen.

Die Pizzabäcker rollen ihren Teig aus, die Verkäuferinnen am Kunsthandwerkerstand bringen noch die letzten Keramikblumen in Position und in der Luft mischen sich die Gerüche von gebrannten Mandeln, Vanille und Glühwein: Auf dem Ettlinger Sternlesmarkt herrscht am Donnerstag kurz nach zwölf schon Hochbetrieb.

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Kinderchor singt auf der Sternlesbühne

Zusammen mit dem Chor der Thiebauthschule eröffnet Oberbürgermeister Johannes Arnold die Budenstadt am Mittag – vor den Augen zahlreicher stolzer Eltern und Kindern, die einen der süßen Dambedeis abstauben wollen, die bei der Eröffnung traditionell verteilt werden.

Dambedeis gab es für die Kinder bei der Eröffnung des Sternlesmarktes in der Ettlinger Altstadt.
Dambedeis gab es für die Kinder bei der Eröffnung des Sternlesmarktes in der Ettlinger Altstadt. | Foto: Werner Bentz

Er freue sich, dass man auf dem Sternlesmarkt mit seinen über 40 Hütten dieses Jahr wieder ein „tolles Programm“ bieten könne, sagt OB Arnold, bevor er die Bühne den Kindern des Schulchors überlässt. Diese bringen die Zuhörer mit Liedern aus dem Schülermusical „Der neue Stern“ in besinnliche Stimmung.

16 Imbissstände und 13 Kunsthandwerkerbuden

Abseits der Bühne versorgen sich die ersten Besucher derweil schon mit Glühwein, Pommes, Bratwurst oder süßen Crêpes. Am Langos-Stand, wo die Hefefladen in heißem Fett brutzeln, bildet sich die erste Schlange. An einigen Kunsthandwerkerständen herrscht schon reger Betrieb. 13 Kunsthandwerkerbuden stehen in der Ettlinger Altstadt, hinzu kommen sieben „Sternschnuppenhütten“ mit wechselnden Beschickern, von denen viele Handgemachtes wie zum Beispiel Strickwaren anbieten.

Vorbereitungen begannen schon Anfang der Woche

Gustel Caris-Schmelzer ist eine der Beschickerinnen, die sich auf Kunsthandwerk spezialisiert hat, und bereits das 33. Jahr in Folge beim Sternlesmarkt dabei. Mit den Vorbereitungen für die Eröffnung hatte sie bereits am Montag begonnen – am Donnerstagvormittag musste dann mit dem Platzieren der letzten Waren in der Auslage nur noch der Feinschliff vorgenommen werden.

Caris-Schmelzer verkauft am Neuen Markt Keramikprodukte wie Kerzen, Schmuck, Krippen oder auch Adventskränze. Auf Wunsch, sagt sie, könne man sich bei ihr auch individuelle Produkte anfertigen lassen – denn ihre „Werkstatt“ hat die Kunsthandwerkerin gleich mitgebracht.

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Hoffnung auf Winterwetter

Darauf, dass es draußen noch kälter wird, hofft Lucia Hagenbuch vom Dampfnudelhof Hayna in Herxheim, die eine Bude am Neuen Markt angemietet hat: „Drei bis vier Grad wären ideal“, sagt sie – aber obwohl das Thermometer am Donnerstagmittag noch zehn Grad anzeigt, sei das Geschäft gut angelaufen.

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Der Sternlesmarkt ist bis 29. Dezember täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Nur an Heiligabend schließt er schon um 14 Uhr und am 25. Dezember bleibt er ganz geschlossen. Weitere Infos unter www.sternlesmarkt-ettlingen.de.