Pamela Reif hat im ZKM den "Made in Baden"-Award erhalten.
Pamela Reif hat im ZKM den "Made in Baden"-Award erhalten. | Foto: jodo

Preise und Promis im ZKM

Baden-Award mit Vielfalt

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Auflauf der Prominenten und Vertreter der Wirtschaft und Politik im Zentrum für Kunst und Medien am Freitagabend: Die Initiative Badische Wirtschaft unter Führung des Rastatters Dieter Kersten hat erstmals in Karlsruhe bei ihrer Business Gala bekannte Badener und dies in einem weiten Spektrum mit dem Baden-Award ausgezeichnet. 

Drei Mal fand die Veranstaltung bisher in Baden-Baden statt. Rund 170 geladene Gäste waren ins ZKM gekommen, dessen zentraler Lichthof die prächtige Kulisse für den Abend bildete. Unter den Gästen neben den Preisträgern waren der Fernsehmoderator Frank Elstner, der Baden-Badener Medienunternehmer Karlheinz Kögel, IHK-Präsident Wolfgang Grenke und Oberbürgermeister Frank Mentrup (der die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte). Er nannte „made in Baden“ ein Qualitätskennzeichen. Man müsse noch viel mehr über die Vorzüge der Region reden, so der Karlsruher Oberbürgermeister.

Weibel würdigt Pamela Reif

Eine der vier Preisträger ist  die Karlsruherin Pamela Reif, die auf Instagram 4,1 Millionen Follower hat. Sie wurde in der Sparte Neue Medien geehrt. Für sie hielt der Hausherr, ZKM-Chef Peter Weibel, die Laudatio. Reif habe verstanden, wie die sozialen Netzwerke funktionierten, so Weibel. „Sie ist ihr Produkt, ihr Hobby ist ihr Beruf, ihr Job ist ihr Leben und dies auf der Bühne der sozialen Medien“, sagte Weibel. Darüber hinaus wurde der Oberkircher Produzent Werner Kimmig („Helene Fischer-Show“), der Karlsruher Komponist von Weltrang, Wolfgang Rihm, und der Schwanauer Unternehmer Martin Herrenknecht ausgezeichnet. Letzterer hat die Herrenknecht AG, Weltmarktführer bei Tunnelvortriebsmaschinen, gegründet. Für Kimmig hielt de Unternehmerin Daniela Bechtold-Schwabe die Laudatio, für Martin Herrenknecht IHK-Chef Grenke. Für den weltberühmten Karlsruher Komponisten hielt die Musikkritikerin Eleonore Büning die Laudatio. Sie würdigte dessen ungebrochene musikalische Schaffenskraft, nannte ihn ein Vorbild für junge Komponistengenerationen und schilderte seine tiefe Verwurzelung in Karlsruhe. Rihm zeigte sich bewegt und erinnerte an seine Anfänge als Komponist, die nicht immer mit Lob versehen waren: „Man beginnt als junger Mensch mit Dingen, die keine Lobby haben.“

Eine ausführliche Berichterstattung folgt in der Montagausgabe der Badischen Neuesten Nachrichten und in der Digitalausgabe.