Ein Platz zum Verweilen: In der Günther-Klotz-Anlage hat am Freitagabend das „Vor-Fest“ begonnen. Regionale Bands sorgen für Festivalstimmung.
Ein Platz zum Verweilen: In der Günther-Klotz-Anlage hat am Freitagabend das „Vor-Fest“ begonnen. Regionale Bands sorgen für Festivalstimmung. | Foto: Rake Hora

Auftakt beim „Vor-Fest“

Der vielleicht schönste Biergarten

Der Countdown für das große Familienfestival in der Günther-Klotz-Anlage läuft: Am Freitagabend startete mit reichlich Musik und guter Laune das „Vor-Fest“, welches in der Woche vor dem eigentlichen „Fest“ (20. bis 22. Juli) Stadt und Region in Stimmung versetzt.

Hier bekommen vor allem lokale Bands und Künstler die Möglichkeit, Bühnenluft zu schnuppern und musikalische Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Auftakt beim „Vor-Fest“ 2018 in Karlsruhe from Badische Neueste Nachrichten on Vimeo.

Das Wetter spielte mit

Als die Auftakt-Band „Tonic“ die ersten Töne spielte, füllte sich der Bereich vor der Cafébühne. Das junge Quartett aus der Umgebung von Stuttgart präsentierte Cover-Songs von „Wonderwall“ bis „Eminem“. „Wir haben tolles Eröffnungswetter“, freute sich Martin Wacker, Geschäftsführer der Karlsruhe Marketing und Event GmbH. Indem die Bands etwas früher anfangen, würde man noch für ein bisschen mehr Atmosphäre sorgen. „Ich glaube, es gibt keinen schöneren Biergarten in der Stadt“, ergänzte er.

Wir sind jedes Jahr hier.

Diesen Eindruck bestätigten auch die Besucher – darunter viele Familien – am Rande des „Mount Klotz“ am ersten Abend. „Wir sind eigentlich jedes Jahr hier, die Atmosphäre ist einfach toll“, sagte Marina Weresch. Gerade für Kinder sei es schön, dass sie dort Musik und andere Kinder um sich haben sowie viel an der frischen Luft sein können. „Es ist eine entspanntere Stimmung im Vergleich zum ,Fest’ und nicht ganz so voll“, ergänzt Wolfgang Kappler. „Es ist eher so wie ein Picknick.“

Start für den Fächer-Becher

Diese gemütlichen Abendstunden sollen nachhaltig ablaufen. „Wir freuen uns, dass passend zum ,Vor-Fest’ der Fächer-Becher startklar ist“, verkündete Wacker. Den Mehrweg-Becher kann man sich von nun an in über 40 Cafés in der Stadt nachfüllen lassen – und erhält dabei einen Rabatt auf das Heißgetränk. „Der Becher ist nicht nur schön und ein Marketing-Element, sondern auch ökologisch wichtig“, betonte Umweltbürgermeister Klaus Stapf. Deshalb werde das Gefäß auch auf dem Festival-Gelände verkauft.

Regionales Programm

Und so gingen am Freitag die ersten Porzellan-Becher über die „Vor-Fest“-Tresen, während auf der Bühne Kemi Cee & Band mit ihrer Pop-, Soul- und Rock-Musik weiterhin gute Laune verbreiteten.

Noch bis einschließlich Donnerstag, 19. Juli, sorgen täglich bis zu drei Bands in der Günther-Klotz-Anlage für den musikalischen Feierabend. So eröffnen etwa „Amy Sue & Friends“ am Samstagabend um 19 Uhr die Hoepfner Summer Night, gefolgt von „Human“ um 21.30 Uhr. Schwer könnte es dagegen Alex Wernet haben: Denn der Karlsruher Musiker betritt am Sonntag um 17 Uhr die Cafébühne, während zur selben Zeit das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen wird. Das Programm startet an diesem Tag bereits um 11 Uhr.

Indien in der „Klotze“

Neben rockigen Klängen gibt es außerdem am Wochenende orientalische Düfte und indische Musik auf dem Gelände. An der späteren Kulturbühne werden bei den India Summer Days etwa traditionelle Tänze gezeigt sowie Yoga-Workshops angeboten, für die man sich auch vor Ort noch anmelden kann.

Die BNN vor Ort

Was während des regionalen Musik-Festivals in der „Klotze“ passiert, berichten die BNN in den kommenden Tagen in der Printausgabe und online unter www.bnn.de/dasfest. Was außerdem bei den India Summer Days geboten wird, ist im Internet unter www.indiasummerdays.blog verfügbar.

Über das Programm beim „Fest“ informieren die BNN in einer 24-seitigen Beilage: vom ersten Auftritt des diesjährigen Top-Acts „Simple Minds“ im Jahr 1997 bis hin zu einem Text auf Allgäuerisch als Hommage an die Band „Losamol“. Das „Fest-Magazin“ ist auch online abrufbar.