„Evolution of Love“ heißt das von ZKM und Gabor Kadi von "Global Illumination" konzipierte Werk für die Karlsruher Schlosslichtspiele.
„Evolution of Love“ heißt das von ZKM und Gabor Kadi von "Global Illumination" konzipierte Werk für die Karlsruher Schlosslichtspiele. | Foto: ZKM/ Peter Weibel und Gabor Kadi, 2019

Zwei Beiträge vorgestellt

Karlsruher Schlosslichtspiele: ZKM steuert erstmals eigene Projektion bei

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„Ein Sommer der Liebe und des Lebens. Hate comes late – Love comes first“: Unter diesem Motto finden vom 8. August bis 15. September 2019 die Karlsruher Schlosslichtspiele statt. Jetzt haben die Veranstalter zwei weitere Projektionen vorgestellt.

So wird es eine Premiere für das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) geben: Die Institution steuert erstmals einen eigenen Beitrag bei, wie es in der Mitteilung von ZKM und Karlsruhe Marketing und Event GmbH (KME) hieß. „Evolution of Love“ heißt das zusammen mit Gabor Kadi von „Global Illumination“ konzipierte Werk.

"Evolution of Love" ist der erste künstlerische Beitrag des ZKM für die Karlsruher Schlosslichtspiele.
„Evolution of Love“ ist der erste künstlerische Beitrag des ZKM für die Karlsruher Schlosslichtspiele. | Foto: ZKM/ Peter Weibel und Gabor Kadi, 2019

Die Show zelebriere „das Wunder der Liebe, die die Lebenskräfte versammelt und ein Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht“, wie es weiter hieß. Auf naturwissenschaftlicher Basis zeige das ZKM die Entstehung des Lebens und der Liebe als Garanten des Lebens in mehreren Phasen.

Eine erste Darstellung der Show zeigt eine Schwarz-Weiß-Abbildung von Jimi Hendrix, umrahmt von bunten Elementen.

 

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„Walls of Perception“ orientiert sich an psychedelischer Kunst

In Anlehnung an die psychedelische Kunst und die Philosophie der 1960er Jahre beschreibt die Projektionsshow der Künstlergruppe Xenorama laut Mitteilung die bewusstseinserweiternde Reise einer fiktiven Protagonistin.

„Walls of Perception“ stammt vom Künstlerkollektiv Xenorama.
„Walls of Perception“ stammt vom Künstlerkollektiv Xenorama. | Foto: Xenorama 2019

Der Beitrag ende „in einer atmosphärischen Darstellung der Unendlichkeit“ auf Barock-Fassade des Karlsruher Schlosses. Xenorama ist eine fünfköpfiges Künstlerkollektiv aus Potsdam und Bremen, das bereits zwei Mal auf der Fassade vertreten war.

Laut der Veranstalter sind die Schlosslichtspiele in Karlsruhe eines der größten digitalen Kunstwerke Europas.

BNN