Michael Kölmel
Laut KSC-Präsident Wellenreuther hat Rechtehändler Michael Kölmel zugesagt, an einer „guten Lösung mit dem Ziel, die Insolvenz zu vermeiden, mitzuwirken“. | Foto: GES

Gespräche laufen

KSC-Präsident Wellenreuther: Positive Signale von Rechtehändler Kölmel für Lösung ohne Planinsolvenz

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Bei der Frage, ob es dem Club gelingt, seine finanziell prekäre Lage ohne Planinsolvenz zu meistern, ist der KSC offenbar einen Schritt weitergekommen. Wie Präsident Ingo Wellenreuther am Sonntag erklärte, habe Rechtehändler Michael Kölmel zugesagt, an einer „guten Lösung mit dem Ziel, die Insolvenz zu vermeiden, mitzuwirken“.

Kölmel ist bei dem Fußball-Zweitligisten, der im Zuge der Corona-Krise wirtschaftlich mehr denn je in Bedrängnis geraten ist, einer der größten Gläubiger. In den kommenden Tagen soll es Wellenreuther zufolge weitere Gespräche geben.

KSC-Fans appellieren an Verantwortliche, Machtkämpfe zu unterlassen

Indes haben die KSC-Fans in einem offenen Brief an die Verantwortlichen appelliert, auf interne Streitigkeiten zu verzichten. Zudem stärkten sie Geschäftsführer Michael Becker den Rücken.

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Man fordere alle handelnden Personen des KSC dazu auf, „persönliche Eitelkeiten und vor allem interne Machtkämpfe zu unterlassen“, schrieben die Ultragruppierungen, die KSC-Fanclubs und der Dachverband der Anhänger.

Und weiter: „Wir vertrauen Michael Becker insbesondere auch in dieser schweren Zeit und erwarten dieses gleiche Verhalten von den durch die Mitglieder gewählten Gremien und insbesondere auch von der Vereinsführung.“

Unstimmigkeiten beim KSC wegen Insolvenzfrage

Bei der Insolvenzfrage hatte es clubintern offenbar Unstimmigkeiten gegeben. Wellenreuther hatte Becker öffentlich für dessen Forcierung der Insolvenzpläne gerügt, am Freitag dann aber einen Schulterschluss zwischen Beirat und Geschäftsführung verkündet.

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