Wirft seinen Hut in den Ring: Martin Müller | Foto: BNN

Kandidatur bestätigt

Wird er der neue KSC-Präsident? Müller fordert Wellenreuther heraus

Anzeige

Martin Müller, bislang Verwaltungsrat beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, wird Amtsinhaber Ingo Wellenreuther am 12. Oktober das Amt des KSC-Präsidenten streitig machen. Dies bestätigte der 55 Jahre alte Unternehmer am Samstag gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten. „Ich habe meine Unterlagen eingereicht und werde als Einzelperson antreten. Das ist Demokratie“, erklärte Müller.

Im Rücken weiß Müller seinen Geschäftspartner Christoph Gröner, den Gründer und Vorstandsvorsitzenden der CG Gruppe. Diese ist seit diesem Sommer Topsponsor des KSC. Müller, der sich mit einer kritischen Haltung in einigen vereinspolitischen Vorgängen der jüngeren Vergangenheit offen profiliert hatte, wird sich den Mitgliedern des Vereins am 12. Oktober in der Messehalle Karlsruhe zur Wahl stellen. Über dieses Wahlangebot hatte der SPD-Mann, der im Frühjahr bei der Gemeinderatswahl angetreten war, auch den amtierenden Vizepräsidenten Günter Pilarsky informiert.

Müller hatte sich mit Mentrup getroffen

Müller gehörte zu dem Trio aus dem Verwaltungsrat, das sich in dieser Woche mit dem Karlsruher SPD-Oberbürgermeister Frank Mentrup zum Austausch getroffen hatte.

Dabei ging es auch um die sich aus dem Streit ergebenden atmosphärischen Spannungen mit der Stadt, die Bauherr des beabsichtigten Stadionneubaus ist.

Vize-Präsidenten-Kandidat

Nach Informationen der Badischen Neuesten Nachrichten steht in Kai Gruber auch ein Kandidat für ein Amt als Vize-Präsident bereit.

Das bisherige Führungstrio mit Wellenreuther, Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze wird sich, so der letzte bekannte Stand der Dinge, wieder zur Wahl stellen.