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Ehrenamtliches Engagement

Geschäftsstellenleiterin seit 25 Jahren: Viel Zeit für das Baden-Badener Festspielhaus

Seit 25 Jahren leitet Petra Gerstner-Schröder die Geschäftsstelle des Freundeskreises Festspielhaus Baden-Baden. Sie kümmert sich um alle Verwaltungsarbeiten, führt die Mitgliederdatei, erstellt Sitzungsunterlagen und Protokolle der Sitzungen und überwacht die Finanzen.

Festspielhaus Baden-Baden Foto: Klaus Schultes

Zwei bis zehn Wochenstunden kostet Petra Gerstner-Schröder ihr Ehrenamt, zu dem sie durch ihren Beruf kam. Sie arbeitete im Referat des jeweiligen Oberbürgermeisters der Stadt Baden-Baden. Mit den Planungen für das Festspielhaus kam sie immer wieder in Berührung. Als im Jahr 1995, als der Freundeskreis gegründet wurde, fragte sie der damalige Oberbürgermeister Ulrich Wendt, ob sie nicht dessen Verwaltung übernehmen wolle. Petra Gerstner-Schröder sagte zu. „Ich organisiere gerne und mag Zahlen“, betont sie, daher habe sie die Aufgabe gerne übernommen. Zudem war sie überzeugt von der Idee eines Festspielhauses. „Ich wollte etwas für die Stadt tun und das Projekt unterstützen“. Dabei ist Petra Gerstner-Schröder kein Musikfreak. „Ich höre klassische Musik gerne, aber ich bin kein Experte. Ich habe kein musikalisches Gehör“, sagt sie von sich selbst.

Der erste Vorsitzende des Freundeskreises Festspielhaus war Politiker Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. „Er war ein toller Vorsitzender. Lothar Späth war zugänglich und hatte ein offenes Ohr für jeden“, erinnert sich Petra Gerstner-Schröder. Seit dem Jahr 2004 ist Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages, an der Spitze des Freundeskreises. „Er ist sehr an Kunst interessiert und da er aus der Region stammt, liegt ihm das Festspielhaus am Herzen“, weiß Petra Gerstner-Schröder. Der Umgang mit Wolfgang Schäuble sei angenehm. Hemmungen brauche man ihm gegenüber nicht zu haben, er sei sehr wertschätzend.

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