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Stürze auf der Schwarzwaldhochstraße

Immer wieder Unfälle durch Raser: Wird die B500 für Motorräder bald gesperrt?

Auf der Schwarzwaldhochstraße bei Baden-Baden stürzt ein Motorradfahrer nach dem anderen. Schuld daran sind nicht die Hobbybiker, sondern Raser, die über die Stränge schlagen. Polizeikontrollen laufen jedoch oft ins Leere.
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Am Rand der Schwarzwaldhochstraße (B500) steht ein Kreuz aus Holz. Auf der Höhe Wolfsbrunnen bei Baden-Baden sind rote Grablichter um die Stelle herum verteilt. Auf einem Zettel stehen Nachrichten wie „Wir sehen uns wieder“ oder „Wir vermissen dich“.

Eine Klarsichthülle verhindert, dass der Regen die Schrift verschmiert. Familienfotos in schwarzen Bilderrahmen erinnern an die Tage vor dem Unglück. Erst im Juni verstarb ein 31-jähriger Biker aus dem Raum Pforzheim noch an der Unfallstelle.

Der Streckenabschnitt zwischen Geroldsau und der Bühlerhöhe auf der B500 ist unter Motorradfahrern eine beliebte Route, hat sich allerdings in den vergangenen Jahren zu einem Unfall-Schwerpunkt entwickelt. Im Jahr 2019 sind sechs Fahrer auf der Strecke gestürzt, 2020 waren es 23. Einer dieser 23 Zwischenfälle endete tödlich. Stand heute sind es bereits zwölf Unfälle für das Jahr 2021. „Wir können die Augen nicht vor den vielen Opfern verschließen“, sagt Peter Westermann, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Baden-Baden.

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