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Spaziergänger müssen ausweichen

Parkplatz beim Forstamt Baden-Baden weicht einer Baustelle

Besucher des Spielplatzes Sägmüllermatte und der Geroldsauer Mühle haben die Parkplätze beim Forstamt in der Geroldsauer Straße gerne genutzt. Wegen einer Baustelle stehen sie ab sofort nicht zur Verfügung.

Beliebter Treffpunkt für Familien mit Kindern: der Spielplatz Sägmüllermatte an der Geroldsauer Straße in Baden-Baden. Foto: Bernd Kamleitner

Der Parkplatz wurde rege genutzt, aktuell steht er aber ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Die Fläche beim städtischen Forstamt in der Geroldsauer Straße 42 wird zur Einrichtung einer Baustelle benötigt. Nach Angaben von Baubürgermeister Alexander Uhlig (CDU) hat das Forstamt im Bereich Steinbruchweg/Cäcilienstraße eine Ersatzfläche als Wanderparkplatz angelegt.

Damit müssen Familien, die den beliebten Spielplatz Sägmüllermatte ansteuern wollen, einen etwas längeren Fußmark in Kauf nehmen. Die Baustelle wird vermutlich ein ganzes Jahr lang bleiben.

Nicht nur Spielplatzbesucher steuerten den Parkplatz in der Geroldsauer Straße gerne an. Auch Besucher des beliebten Ausflugsziels Geroldsauer Mühle stellten dort insbesondere an Wochenenden, wenn die Parkplätze direkt an der Mühle zumeist belegt sind, gerne ihren Wagen ab und gehen zu Fuß zur Mühle. Auch sie müssen also eine Zeitlang umdenken.

Längerer Fußmarsch vom Ersatzparkplatz zum Spielplatz

„Es sind einige hundert Meter mehr zu Fuß zurücklegen“, verweist Uhlig auf die etwas längere Strecke etwa vom Ersatzwanderparkplatz im Bereich Steinbruchweg/Cäcilienstraße zum Spielplatz, der unter dem Motto „Bauernhof“ steht und thematisch mit entsprechenden Spielgeräten ausgestattet ist.

Vom Forsthaus wird aber nach wie vor ein Fußweg zum Spielplatz und weiter zur Geroldsauer Mühle bestehen. „Die fußläufige Erreichbarkeit von Mühle und Spielplatz bleibt bestehen“, bestätigt Uhlig. Der Weg sei mit drei Metern auch ausreichend breit.

Baumaßnahme dient dem Hochwasserschutz

Die Baumaßnahme, die im Bereich des Forstamtes angelaufen ist, steht im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz. Hintergrund der Maßnahme ist eine Konzeption, die die Anlieger vor einem so genannten hundertjährigen Hochwasser schützen soll. Ein Maßnahmenpaket am Grobbach und Übelsbach beinhaltet dabei einen Brückenneubau im Bereich des Forstamtes.

Mit dem Rückbau der bestehenden Brücke am Grobbach soll eine bestehende Engstelle im Hochwasserfall beseitigt werden und mehr Retentionsfläche entstehen - also die Möglichkeit, mehr Wasser bei Hochwasser zu speichern. Da die alte Brücke am Grobbach nicht für Lkw-Verkehr ausgelegt ist, muss zunächst der neue Übergang errichtet werden, bevor der Aushub dann mit den Lastern abgefahren werden kann, erläutert Uhlig.

Das Gesamtprojekt sieht ferner eine Ertüchtigung des Gewässers des Übelsbachs und den Bau eines Grobrechens vor.

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