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Jetzt mitten in der City

Bühler Bildungsportal startet nach dem Lockdown in neuen Räumen ins neue Semester

Das Bildungsportal der Stadt Bühl ist umgezogen. Es befindet sich nun mitten im Stadtzentrum. Das sind gute Voraussetzungen für den Start ins neue Semester nach dem Lockdown im März.

Nur zufriedene Gesichter: Bürgermeister Wolfgang Jokerst und Abteilungsleiern Julia Huber (links) besichtigen mit dem Team des Bildungsportals die neuen Räume. Foto: Ulrich Coenen

Die neuen lichtdurchfluteten Seminarräume haben klingende Namen: Burg Windeck, Bühler Zwetschge und Marktplatz. Da ist es kein Wunder, dass Bürgermeister Wolfgang Jokerst bei der offiziellen Übergabe des neuen Bildungsportals in der Johannesstraße (über dem Aldi) strahlte. „Wir sind schon ein wenig stolz“, meinte er. „Diese Räume sind freundlich und wir sind froh, dass wir hierhin umziehen konnten.“

Nach dem Lockdown im Frühjahr will das Bühler Bildungsportal im Herbst unter Beachtung der Hygienerichtlinien wieder durchstarten. Dies betonte Julia Huber, Abteilungsleiterin Kultur-, Sport- und Generationenarbeit im Rathaus. Am 14. September geht es mit dem neuen Programm los.

Das Bühler Bildungsportal ist etwas Besonderes.
Wolfgang Jokerst, Bürgermeister

„Das Bühler Bildungsportal ist etwas Besonderes für eine Stadt in unserer Größenordnung“, betonte Jokerst. „Wir wollen eben nicht nur Schulstadt, sondern Bildungsstandort sein.“ Der Erste Beigeordnete blickte zurück. Die damalige Frauenbeauftragte Jutta Luft habe in der ersten Hälfte der 1990er Jahre mit der Initiative Drittes Lebensalter die Basis geschaffen. Im Jahr 2000 folgte die Frauenakademie, 2005 die Sprachkurse. Seit 2016 ist die städtische Bildungseinrichtung zertifiziert.

Julia Huber berichtete über den Umzug im Frühsommer „Wegen der Corona-Pandemie mussten wir im Frühjahr alles absagen“, erklärte sie. „Für den Neustart ab 14. September haben wir schon zahlreiche Anmeldungen.“ Die großen neuen Seminarräume machen es möglich, dass der Abstand zwischen den Kursteilnehmer eingehalten werden kann.

Auch der Aufenthaltsbereich ist großzügig. Seniorenakademie, Frauenakademie sowie die Sprach- und Integrationskurse sollen davon in Zukunft profitieren. Bislang war das Bildungsportal in der Aloys-Schreiber-Straße daheim.

Pluspunkte sind Barrierefreiheit und zentrale Lage

Nicht nur die hellen großen Räume sind ein Zugewinn. Jokerst wies auch auf die zentrale Lage und die Barrierefreiheit hin, die insbesondere im Hinblick auf die Seniorenakademie ein klarer Pluspunkt ist.

Die Seniorenakademie beginnt am 14. September mit dem Thema „Retro –Perspektiven für die Zukunft“. Das Sommersemester ist der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Jetzt können die sechs Seniorengruppen mit jeweils 20 bis 30 Teilnehmern wieder loslegen. „Für viele sind die Kurse ein fester Termin im Rentnerdasein“, sagte Huber.

„Da hat sich eine tolle Gemeinschaft entwickelt.“ Diese muss aber auch im Wintersemester mit gewissen Einschränkungen leben. Die Gruppen werden aufgeteilt und nehmen im Wechsel entweder im Präsenzunterricht oder über die städtische Plattform „Palim! Palim!“ per Videokonferenz an den Kursen teil.

Acht Sprachkurse mit insgesamt 160 Schülern

In der Frauenakademie gibt es drei Gruppen mit 25 bis 30 Teilnehmern. Die Gruppe Fakt (Frauen Akademie Treff) beschäftigt sich ab 16. September unter anderem mit dem Weltkulturerbe. Die EFA Bühl hat bereits ab 14. September Österreich im Blick, während sich die Gruppe FAB 4+ ab 18. September dem Thema Frauen in der Musik widmet.

Eine wichtige Aufgabe des Bildungsportals sind die Sprachkurse. An insgesamt acht Kursen nehmen 160 Schüler teil. Wegen des Lockdowns endete der letzte Sprachkurs am 16. März. „Es ist wichtig, dass es jetzt weitergeht“, meinte Jokerst. Alle Kurse sind reine Präsenzveranstaltungen. Die meisten Teilnehmer sind übrigens keine Flüchtlinge mehr, sondern ausländische Arbeitnehmer und deren Ehefrauen, die in Bühl einen Job haben. „Wir sind eben international“, betonte der Bürgermeister.

Anmeldung:

Weitere Infos und Anmeldung zu den Kursen bei Silke Wunsch unter Telefon (07223) 935374 oder s.wunsch.stadt@buehl.de .

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