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Erhebliche Investitionen nötig

Bühler Fußgängerzone ist nach drei Jahrzehnten sanierungsreif

Mehr als drei Jahrzehnte intensive Nutzung und vor allem auch Lieferverkehr haben die Bühler Fußgängerzone in der Schwanenstraße ziemlich strapaziert. Der Sanierungsbedarf trifft die Stadt wegen der leeren Kasse zur Unzeit.

Ein wenig holprig: Die Bühler Fußgängerzone in der Schwanenstraße ist mehr als drei Jahrzehnte alt. Der städtische Bauhof ist regelmäßig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt. Foto: Ulrich Coenen

Eine Anfrage von Pit Hirn brachte die Sache ins Rollen. Der Fraktionsvorsitzender der SPD fragte die Stadtverwaltung im Gemeinderat nach dem Zustand der Fußgängerzone. An deren schlechten Zustand könne nur der Anlieferverkehr schuld sein, argwöhnte er. Dabei hatte er nicht nur die Lieferanten der zahlreichen Einzelhandelsgeschäfte im Verdacht, sondern vor allem die Paketdienste, die mit ihren Fahrzeugen in die Schwanenstraße rollen.

„Die Fußgängerzone ist mehr als drei Jahrzehnte alt und entsprechend in Mitleidenschaft gezogen“, erklärte Oberbürgermeister Hubert Schnurr auf Anfrage dieser Redaktion. „Der Belag ist in die Jahre gekommen, weil er schlichtweg die Grenze seiner Lebenserwartung erreicht hat.“

Schnurr betonte, dass der Plattenbelag der Schwanenstraße in den 1980er Jahren ganz bewusst für Schwerlastverkehr ausgelegt worden sei, weil dort neben Anlieferverkehr eben auch Müllfahrzeuge und Feuerwehr unterwegs seien. „Es gibt also keine übermäßige Belastung“, stellte er klar. „Die Postgasse ist übrigens genauso kaputt.“

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