Skip to main content

Hoffnungsschimmer zunichte gemacht

Neue Corona-Verordnung schließt Schlupfloch - Bühler Händler enttäuscht

Damit Susanne Moßmann ihr Trachtenmodegeschäft wieder öffnen konnte, griff sie zu einem Trick. Doch nach nur drei Tagen soll schon wieder Schluss sein.

Symbolische Aktion: Susanne Moßmann hat in ihrem Geschäft „Tag und Nacht“ auf über 60 Prozent der Fläche Produkte des täglichen Bedarfs angeboten. Foto: Muriel Kern

Nach nur drei Tagen soll schon wieder Schluss sein. Erst am Freitag vor einer Woche hat Susanne Moßmann ihr Wäsche- und Trachtenmodegeschäft „Tag & Nacht“ in Bühl wieder geöffnet. An die Bedingungen der Corona-Verordnung angepasst, ersetze sie hierfür einen Großteil ihres Sortimentes durch Drogerieartikel.

Doch mit der am Montag veranlassten Änderung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg scheint nun alle Mühe umsonst zu sein. Bis dahin war die Öffnung von Geschäften, deren Ladenfläche zu mindestens 60 Prozent mit Produkten des täglichen Bedarfs bestückt war, genehmigt.

Seit sechs Jahren berät Moßmann gemeinsam mit Tochter Alice Seiler und der Angestellten Christina Walter ihre Kunden in der Eisenbahnstraße neben der Kirche Sankt Peter und Paul in Sachen Unterwäsche, Dessous, Bade- und Trachtenmode. Um sich den Gegebenheiten anzupassen und auf die problematische Lage des Einzelhandels hinzuweisen, rüstete die Inhaberin ihr Geschäft um.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang