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Gemeinderat fordert neue Trasse

Riesige Stromleitung bedroht dörfliches Idyll in Weitenung

Die neue Stromleitung von Transnet Baden-Württemberg quer durch das Bühler Stadtgebiet sorgt seit fünf Jahren für Diskussionen. Im Stadtteil Weitenung wollen die Bürger keine bis zu 82 Meter hohen Masten direkt neben ihren Wohnhäusern.

Bedrohlich: Die Stromleitung bei Weitenung überragt bereits jetzt das Dorf. Die neuen Masten sollen deutlich höher, die Kabel dicker werden. Foto: Bernhard Margull

Der Schlacht um die neue Stromleitung in Weitenung ist noch nicht geschlagen. In einer Stellungnahme hat sich der Bühler Gemeinderat jetzt einstimmig und eindeutig gegen die von Transnet Baden-Württember gewünschte Trasse der 380-kv-Leitung in der unmittelbaren Nähe des Bühler Stadtteils positioniert. Sie soll eine 220-kv-Leitung ersetzen.

Wie bereits mehrfach berichtet, führt die geplante 120 Kilometer lange Stromleitung Daxlanden – Eichstetten quer durch das Bühler Stadtgebiet. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat die Stadt im Juni im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens aufgefordert, sich zu äußern. Das haben Stadtverwaltung und Gemeinderat jetzt unmissverständlich getan. Sie fordern eine Trassenführung, die vom Dorf abrückt und parallel zur Autobahn führt. Immerhin werden die bestehenden 35 bis 60 Meter hohen Masten durch neue mit bis 82 Metern ersetzt.

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