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Tiere mit GPS-Sendern ausgestattet

Anwohner in Rheinmünster ärgern sich über Störche und fordern Umsiedlung

In Rheinmünster und Bühl haben vier Störche einen GPS-Sender bekommen. Damit kann ihre Flugroute verfolgt werden. Doch in der Storchen-Hochburg Rheinmünster haben einige Bürger die Nase gestrichen voll von den Störchen auf ihren Dächern.

Mit Sender: Jungstorch Münsti ist fünfeinhalb Wochen alt und wiegt um die drei Kilogramm. Der Sender auf seinem Rücken gibt den Wissenschaftlern der Vogelwarte Radolfzell Aufschluss über seine Flugroute. Foto: Gundi Woll

Der flüssige Kot klatscht auf das Terrassendach von Ingrid und Oswald Bechtold. Auf dem Dachfirst ihres Hauses in Rheinmünster-Stollhofen befindet sich ein Storchen-Horst. Regelmäßig schiebt einer der Störche sein weißes Hinterteil über den Nestrand und verrichtet sein Geschäft.

„Ohne das Dach könnten wir die Terrasse nicht nutzen“, sagt Oswald Bechtold. „Das ist kein Zustand.“ Das Dach säubert er schon gar nicht mehr. „Das lohnt sich nicht. Ich muss warten, bis die Störche den Horst verlassen.“

Einfach belastend sei das, sagt seine Ehefrau. „Es sind ja nicht nur das Haus- und das Terrassendach, der ganze Vorgarten ist mit Kot und Müll verdreckt“, berichtet Ingrid Bechtold.

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