Skip to main content

Mildes Urteil des Amtsgerichts Gernsbach: Geldauflage und Fortbildung

Laut Gutachter ließ der Gaggenauer Tierhalter seine Lämmer hungern

Mildes Urteil für den Angeklagten: Das Amtsgericht Gernsbach hat das Strafverfahren gegen einen 35-Jährigen aus Gaggenau wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz in der Lämmerzucht vorläufig eingestellt. Auflage ist, dass er 500 Euro an das Tierheim Rastatt überweist und eine Fortbildung macht.

Die Lämmeraufzucht als Gerichtsthema: Vor dem Amtsgericht Gernsbach ging es um mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, hier ein Symbolbild. Foto: Thomas Warnack/dpa

Mildes Urteil für den Angeklagten: Das Amtsgericht Gernsbach hat am Dienstag das Strafverfahren gegen einen 35-Jährigen aus Gaggenau wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vorläufig eingestellt. Auflage ist zum einen, dass er 500 Euro an das Tierheim Rastatt überweist; zum anderen hat er am nächsten Kurs „Geburtshilfe für Schafe“ an der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Neumühle teilzunehmen.

Der Vorsitzende Richter Ekkhard Koch folgte nach über dreistündiger Verhandlung dem Antrag der Verteidigung. Letztlich kommt in dem Urteil die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Defizite in der Lämmeraufzucht, die in der Verhandlung aufgezeigt wurden, durch eine Fortbildung des Angeklagten abgestellt werden können.

Zuvor hatte der Gutachter, ein Fachtierarzt für kleine Wiederkäuer von der Universität in Gießen, mehrere Defizite des Beklagten anhand der vorherigen Schilderungen, etwa von zwei Amtstierärztinnen des Landratsamtes, dargelegt.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang