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Schulbericht gibt Überblick

In Gaggenau steigt die Zahl der Schüler seit 2016

Einen ausführlichen Überblick über die Entwicklung der Schülerzahlen an Gaggenauer Schulen hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag bekommen. Dem Rat wurde der Schulbericht 2019/20 präsentiert, der auch eine Prognose bis zum Jahre 2025 enthält.

Am -Goethe-Gymnasium Gaggenau werden aktuell 884 Schülerinnen und Schüler, 19 weniger als im vergangenen Schuljahr. Foto: Joachim Kocher

Der Schulbericht, der von Liliane Erbesdobler, vorgestellt wurde, informiert über die aktuelle Schulsituation (Schülerzahlen, Klassenzahlen, Raumanzahl) sowie die Entwicklung der Ganztagsschulen und kommunaler Betreuungsangebote.

Als Datenbasis für den Schulbericht dienten die Daten zur Wohnbevölkerung in Gaggenau (vom Mai 2020) und die amtliche Schulstatistik, welche von den einzelnen Schulen in Gaggenau zum Stichtag 16. Oktober 2019 erstellt wurde. Die Gesamtschülerzahl an den zwölf Schulen in der Trägerschaft der Stadt Gaggenau ist seit der Spitze im Schuljahr 2006/2007 mit 3.354

Schülerinnen und Schülern kontinuierlich gefallen. Das Tief wurde im Schuljahr 2015/2016 mit 2.688 Schülern erreicht. Seither steigen die Schülerzahlen allmählich an. Im Schuljahr 2019/2020 wurden 2.796 gezählt, und aktuell werden 2.849 Schüler an den Gaggenauer allgemeinbildenden Schulen unterrichtet.

Die Schülerentwicklung an den Gaggenauer Grundschulen bezeichnete Erbesdobler als gut und stabil. So verzeichnete man im Schuljahr 2019/20 noch 983 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2020/21 seien es 1.037.

Die größte weiterführende Schule in Gaggenau ist das Goethe-Gymnasium mit derzeit 884 Schülerinnen und Schülern.

An der Realschule in Bad Rotenfels werden aktuell 603 Schülerinnen und Schüler und an der Gemeinschaftsschule 325 unterrichtet.

Wie aus dem Papier hervorgeht, werden die Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2024/2025 gemäß den aktuellen statistischen Zahlen eine Gesamtzahl von zirka 3.024 erreichen.

350 Ganztagesplätze an Grundschulen

Durch Weichenstellung in Form von Baumaßnahmen, sofern diese Umsetzung finden, werden die Gaggenauer Schulen für die folgenden Jahre mit Klassenzimmern versorgt. Darüber hinaus wird verstärkt und bedarfsgerecht die Ganztagsschule in Gaggenau ausgebaut. Erbesdobler machte jedoch auch keinen Hehl daraus, dass punktuell Raumbedarf bestehe, so beispielsweise an der Realschule.

Insgesamt werden an den Gaggenauer Grundschulen 350 Ganztagsplätze zur Verfügung gestellt. Die Auslastungsquote liegt derzeit bei 90 Prozent, Tendenz steigend. Die Stadt Gaggenau bietet ferner eine flächendeckende Betreuung im Rahmen der „Verlässlichen Grundschule“ an allen Gaggenauer Grundschulstandorten an. Aktuell werden 415 Schüler betreut.

Erbesdobler sprach von einer unheimlichen Vielfalt an Betreuungsangeboten in Gaggenau. Auch auf anstehende Herausforderungen, die im Bereich der kontinuierlichen Sanierung der Schulgebäude sowie der Digitalisierung liegen, ging die Vertreterin der Abteilung Schulen und Betreuung ein.

Lobende Worte für Rektoren und Lehrkräfte

Bei der anschließenden Fraktionsrunde betonte Roland Purkl, dass die CDU hinter dem Konzept der kleinen Grundschulen stehe. Purkl bemängelte jedoch auch, dass für den Schulbericht alte Zahlen aus dem Jahr 2019 verwendet wurden, zudem sei das Vorwort teilweise textidentisch mit dem Vorjahr.

Der FWG- Fraktionsvorsitzende Jan Stenger wies auf steigende Schülerzahlen hin „Wir müssen daher gewappnet sein, und wir müssen uns die Frage stellen, welche Maßnahmen wir angehen müssen. Wir sind auf einem guten Weg, wir werden aber nicht umhin kommen weiter Mittel für die Schulen bereitzustellen“, sagte der SPD- Fraktionsvorsitzende, Gerd Pfrommer.

Susanne Detscher von den Grünen meinte, dass die Betreuungsangebote weiterentwickelt werden müssten. Auch das Thema Belüftung zu Corona Zeiten sprach Detscher an. Lobende Worte gab es von allen Fraktionen und Gruppierungen für die Rektoren und Lehrkräfte.

Oberbürgermeister Christof Florus meinte, dass man für die nächsten Jahre gut aufgestellt sei. „Wir haben noch Luft, um zusätzlich Schülerinnen und Schüler aufzunehmen“.

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