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Fokus auf Starkregen und Hochwasser

Kein Hitzeschutz für Gaggenau: Warum die Stadt vorerst keinen Aktionsplan will

Der Klimawandel treibt die Temperaturen immer öfter über die 30er-Marke. Um die Menschen besser zu schützen, fordert der Bund die Kommunen auf, sich Hitzeaktionspläne zu geben. Die Stadt Gaggenau legt ihren Fokus aber lieber auf Starkregen und Hochwasser.

Gefahr für die Allerkleinsten: Auch Babys und Kleinkinder sind durch Hitzewellen besonders gefährdet und müssen geschützt werden. Foto: Federico Gambarini

Derzeit macht der Sommer zwar eine kleine Pause und zeigt sich eher von seiner launischen Seite mit Schwüle, Regen und Gewittern. Doch wenn er will, dann kann er auch anders – und zwar richtig heiß. Um die besonders gefährdeten Bürger zu schützen – dazu zählen neben Senioren und Kindern auch Kranke, Schwangere oder Berufsgruppen, die im Freien arbeiten –, rüsten sich immer mehr Kommunen mit einem Hitzeaktionsplan.

Nicht so die Stadt Gaggenau, wie Grünen-Stadtrat Wolfgang Nießen auf eine entsprechende Anfrage im Gemeinderat kurz und knapp beschieden wurde. Die Konzentration liege derzeit auf dem Katastrophenschutzplan, erklärte Bürgermeister Michael Pfeiffer (SPD).

Auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt auch die städtische Pressesprecherin Judith Feuerer: „Aktuell geht es um die Überarbeitung des Katastrophenschutzplans.“ Dabei werde der Fokus vor allem auf die Themen Hochwasser, Starkregen und längere Stromausfälle gelegt. „Die Hitze könnte eventuell aufgenommen werden.“

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